Irans Außenministerium äußert sich zu 'Mojtaba Khamenei verletzt'

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baghaei, gab der italienischen Tageszeitung Corriere della Sera ein Interview zu den Angriffen, die die USA und Israel am 28. Februar begonnen hatten, sowie zu den damit verbundenen Entwicklungen.

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Baghaei bezeichnete den Angriff der USA und Israel als "beschämend" und erklärte, dass der diplomatische Prozess nach Juni 2025 zum zweiten Mal verraten worden sei, gerade als die dritte Runde der Atomverhandlungen in Genf, Schweiz, abgeschlossen war.

Auf die Frage nach dem Zustand des neuen iranischen Führers Mojtaba Khamenei antwortete Baghaei: "Er ist verletzt, aber es geht ihm gut. Ich weiß nicht, wann er seine erste Rede halten wird. Es gab drei oder vier Namen für die Führung, aber die Mehrheit des Expertenrats hat ihn in Übereinstimmung mit der Verfassung gewählt."

Baghaei erinnerte an den Angriff auf eine Grundschule für Mädchen in der iranischen Stadt Minab und sagte: "Sie haben in Minab ein Massaker verübt. Sie haben zwei Tomahawk-Raketen eingesetzt. Das Ziel war es lediglich, so viele Zivilisten wie möglich zu töten. Sie haben etwa 170 unschuldige Menschen getötet, die meisten davon Kinder. Wir sind froh, dass (die italienische Ministerpräsidentin) Giorgia Meloni den Angriff verurteilt hat."

Baghaei betonte, dass man gegenüber den Nachbarländern keine Feindseligkeiten hege, die militärische Präsenz der USA in der Region jedoch zu einer "großen Unsicherheit" führe.