Irans Generalstab äußert sich zum Hubschrauber von Raisi: 'Keine Hinweise auf Sabotage...'

Der Bericht des iranischen Generalstabs zum Hubschrauberabsturz, bei dem Präsident Ebrahim Raisi ums Leben kam, besagt, dass keine Anzeichen für elektronische Kampfführung oder Sabotage gefunden wurden.

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Der iranische Generalstab hat den zweiten vorläufigen Untersuchungsbericht zum Hubschrauberabsturz veröffentlicht, bei dem Präsident Ebrahim Raisi, Außenminister Hossein Amir-Abdollahian und weitere Beamte ums Leben kamen.

Es wurde erklärt, dass die Wartungs- und Reparaturprotokolle des verunglückten Hubschraubers geprüft wurden und dabei keine Probleme festgestellt werden konnten. Zudem wurde mitgeteilt, dass bis 69 Sekunden vor dem Absturz keine Notfälle oder Unterbrechungen in der Kommunikation mit der Besatzung gemeldet wurden.

Es wurde berichtet, dass das Wetter auf der ursprünglichen Flugroute von Täbris zur Ağbend-Brücke und zum Kızkalesi-Staudamm für Sichtflugbedingungen geeignet war. Aufgrund der vorliegenden Dokumente sowie der Aussagen der Piloten und Passagiere der beiden anderen Hubschrauber müsse jedoch der Einfluss der Wetterbedingungen auf der Rückflugroute auf den Absturz detaillierter untersucht werden.

Es wurde betont, dass bei den Untersuchungen der Wrackteile und der entnommenen Proben keinerlei Hinweise auf Sabotage oder elektronische Kampfführung gefunden wurden.

Es wurde festgehalten, dass die Untersuchungen fortgesetzt werden, bis die tatsächliche Ursache des Absturzes gefunden ist, und dass die Ergebnisse der Öffentlichkeit mitgeteilt werden.

Präsident Raisi war am 19. Mai bei einem Hubschrauberabsturz auf dem Rückweg von einer Staudamm-Einweihungszeremonie an der iranisch-aserbaidschanischen Grenze ums Leben gekommen. Bei dem Unfall starben neben Außenminister Hossein Amir-Abdollahian insgesamt 8 weitere Personen.

Der Generalstab hatte in seinem ersten vorläufigen Untersuchungsbericht vom 24. Mai, in dem die Ursachen des Absturzes untersucht wurden, mitgeteilt, dass an den Teilen des Hubschraubers keine Spuren von Projektilen oder ähnlichen externen Objekten gefunden wurden.