Irans Parlamentspräsident Ghalibaf: „Eine neue Phase des Konflikts hat begonnen“ – Auge um Auge, Zahn um Zahn
Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf reagierte auf die Angriffe der USA und Israels auf die iranische Energieinfrastruktur und erklärte: „Ab jetzt gilt die Gleichung Auge um Auge, Zahn um Zahn, und eine neue Phase des Konflikts hat begonnen.“
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Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf hat auf die Angriffe der USA und Israels auf die iranische Energieinfrastruktur reagiert.
In einem Beitrag auf seinem Social-Media-Kanal verwies Ghalibaf auf die Aufrufe regimekritischer Gruppen zu Straßenprotesten und erklärte: „Gestern Nacht hat das iranische Volk alle Pläne des Feindes durchkreuzt. Der Feind, der wütend und verzweifelt gegenüber dem iranischen Volk ist, greift Infrastrukturen an, um seine Niederlagen vor Ort zu vertuschen.“
Ghalibaf ging auch auf die Folgen dieser Angriffe ein und betonte, dass dieser Ansatz für die Gegenseite schwerwiegende Konsequenzen haben werde: „Doch für sie bedeutet dies quasi einen Selbstmord. Ab jetzt gilt die Gleichung Auge um Auge, Zahn um Zahn, und eine neue Phase des Konflikts hat begonnen.“
Spannungen in der Nacht von Tschahar-Schanbe Suri
Im Iran, wo der persische Sonnenkalender verwendet wird, sind die Feierlichkeiten zu Tschahar-Schanbe Suri – der letzten Mittwochnacht vor dem neuen Jahr (Nouruz) – in diesem Jahr über eine rein traditionelle Veranstaltung hinausgegangen und zum Mittelpunkt politischer Debatten geworden. Diese Nacht, in der die Menschen normalerweise Feuer entzünden und auf die Straßen gehen, wurde von oppositionellen Kreisen seit Langem als Gelegenheit für „Straßenproteste“ betrachtet. In diesem Zusammenhang riefen einige Oppositionsfiguren, allen voran Reza Pahlavi, der im Exil lebende Sohn des gestürzten Schahs Mohammad Reza Pahlavi, die Bevölkerung über soziale Medien dazu auf, auf die Straße zu gehen und die Nacht als Plattform für Proteste zu nutzen.
Regimeanhänger gingen auf die Plätze
Die iranische Führung hatte diese Möglichkeit im Vorfeld in Betracht gezogen und die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Der Polizeichef Ahmad Reza Radan warnte, dass die Feierlichkeiten von Regimegegnern provoziert werden könnten, und rief die Anhänger des Regimes dazu auf, die Plätze nicht leer zu lassen. Nach diesem Aufruf bildeten Regimeanhänger in vielen Städten des Iran Menschenmengen auf den Plätzen.