Irans Parlamentspräsident Ghalibaf stichelt gegen Trump wegen '3 Tagen'
Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf reagierte auf die Äußerung von US-Präsident Donald Trump bezüglich der iranischen Ölinfrastruktur und dessen '3-Tage-Frist' mit den Worten: 'Drei Tage sind vergangen, kein einziger Brunnen ist explodiert. Wir können das auf 30 Tage verlängern und den Brunnen hier live übertragen.'
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Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf hat auf die Aussage von US-Präsident Donald Trump, wonach der iranischen Ölinfrastruktur "noch etwa 3 Tage blieben, bevor sie in die Luft fliegt", mit einem spöttischen Beitrag auf seinem Social-Media-Kanal reagiert. Ghalibaf schrieb: "Drei Tage sind vergangen, kein einziger Brunnen ist explodiert. Wir können das auf 30 Tage verlängern und den Brunnen hier live übertragen."
Ghalibaf nahm auch Bezug auf die Einschätzungen von US-Finanzminister Scott Bessent zur Blockade und erklärte: "Das ist der Unsinn, den die US-Regierung durch Ratschläge von Leuten wie Bessent erhält, die die Blockadetheorie verteidigen und die Ölpreise auf über 120 Dollar treiben. Nächster Halt: 140 Dollar. Das Problem liegt nicht in der Theorie, sondern in der Mentalität."
Trumps "3-Tage-Frist"
US-Präsident Trump hatte am 26. April erklärt, dass die Blockade der US-Marine in der Straße von Hormus andauere und diese Aktivität "erfolgreiche Ergebnisse" liefere. Er behauptete, dass die iranische Ölinfrastruktur aufgrund der Blockade zusammenbrechen könnte, und wies darauf hin, dass die Füllung der Öllager und das Fehlen neuer Lagerkapazitäten zu technischen Problemen führen könnten. Trump, der erklärte, dass dies eine massive Zerstörung der Ölpipelines verursachen könnte, sagte: "Der iranischen Ölinfrastruktur bleiben noch etwa 3 Tage, bevor sie in die Luft fliegt."