Irans Präsident Peseschkian bestätigt Gespräche mit den USA
Der iranische Präsident Masud Peseschkian hat erstmals die Existenz von Gesprächen mit den USA bestätigt und auf Angriffe während des Verhandlungsprozesses reagiert. Peseschkian warnte vor den Bemühungen Israels, den Krieg in der Region auszuweiten, und äußerte zudem Kritik an einigen muslimischen Ländern.
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Der iranische Präsident Masud Peseschkian hat in einem Interview mit dem iranischen Staatsfernsehen erstmals öffentlich die indirekten Kontakte seines Landes mit den Vereinigten Staaten bestätigt. Peseschkian verurteilte die Angriffe auf die iranische Energieinfrastruktur, die während der laufenden Gespräche stattfanden, aufs Schärfste.
Peseschkian äußerte seinen Unmut mit den Worten: „Wir schätzen die Bemühungen einiger befreundeter und benachbarter Länder, einschließlich Pakistans, den Krieg zu stoppen. Doch während der Verhandlungen wurden wir zweimal angegriffen, und nun müssen wir mit ansehen, wie trotz der Versprechen Washingtons unsere Energieinfrastruktur ins Visier genommen wird.“
Peseschkian ging zudem auf den jüngsten Angriff Israels auf das größte Eisen- und Stahlwerk des Iran ein und betonte, dass die Bombardierungen der Infrastruktur sowie die Attentate auf hochrangige iranische Persönlichkeiten die Glaubwürdigkeit der Gegenseite untergraben hätten.
Der Präsident erklärte, dass US-Stützpunkte in der Region bei den Angriffen eine Rolle spielen könnten, und sagte:„Es ist ein bedauerlicher Umstand, dass das Territorium einiger muslimischer Länder genutzt wird, um den Iran anzugreifen. Das zionistische Gebilde plant, den Krieg auf die Länder der Region auszuweiten, und diese Länder müssen vorsichtig sein.“ so der Präsident.