IS bekennt sich zu Massaker im Iran

Die Terrororganisation IS hat sich zu dem blutigen Anschlag während der Gedenkfeier für den Kommandeur der Quds-Brigaden, Qasem Soleimani, im Iran bekannt, bei dem 95 Menschen getötet und über 200 weitere verletzt wurden.

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Die Terrororganisation IS hat sich zu dem doppelten Bombenanschlag bekannt, der gestern während einer Gedenkfeier in der iranischen Provinz Kerman anlässlich des vierten Jahrestages der Tötung des Kommandeurs der Quds-Brigaden der Revolutionsgarden, Qasem Soleimani, durch die USA verübt wurde.

Bei dem Anschlag kamen 95 Menschen ums Leben, 211 weitere wurden verletzt. Die iranische Regierung hatte den Vorfall als „Terroranschlag“ eingestuft und eine eintägige Staatstrauer ausgerufen.

Unterdessen hatte der iranische Präsident Ebrahim Raisi aufgrund des Anschlags seinen für heute geplanten Besuch in der Türkei verschoben.

SELBSTMORDANSCHLAG

Wie die offizielle iranische Nachrichtenagentur IRNA berichtet, ergaben Untersuchungen am Tatort der gestrigen Anschläge in der Nähe des Grabes von Qasem Soleimani in der Stadt Kerman, dass die erste Explosion zweifelsfrei durch einen Selbstmordattentäter verursacht wurde.