IS-Video auf dem Handy des Tatverdächtigen nach Auto-Attacke nahe der Pride-Parade in Berlin gefunden

Deutsche Behörden haben auf dem Handy des Tatverdächtigen, der bei einer Auto-Attacke einen Menschen tötete und 29 weitere verletzte, ein Video gefunden, das eine Treuebekundung zum IS zeigt.

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In den Ermittlungen zu der Auto-Attacke, die sich am Wochenende in der Nähe einer Menschenmenge ereignete, die sich in der deutschen Hauptstadt Berlin zur Pride-Parade versammelt hatte, ist ein neuer Fund aufgetaucht.

Wie deutsche Behörden mitteilten, wurde auf dem Handy des als Tatverdächtigen identifizierten 21-jährigen deutschen Staatsbürgers Abdul Ballout ein Video gefunden, in dem er angeblich einen Treueeid auf den IS ablegt. Es wurde berichtet, dass das Gesicht der Person im Video maskiert sei, die Behörden jedoch davon ausgehen, dass es sich bei der Person auf den Aufnahmen um Ballout handele.

Ein Sprecher der Bundesanwaltschaft machte keine Angaben dazu, wann das betreffende Video aufgenommen wurde.

''29 PERSONEN WURDEN VERLETZT''

Ballout wurde beschuldigt, am Samstagabend im Berliner Tiergarten mit seinem Auto in eine Menschenmenge gefahren zu sein. Bei dem Angriff kam eine Polin im Alter von etwa 60 Jahren ums Leben, 29 weitere Personen wurden verletzt.

Es wurde gemeldet, dass der Tatverdächtige Ballout nach dem Angriff am Sonntag von der Polizei erschossen wurde.

Nach dem Angriff wurde auch die Vergangenheit von Ballout in Deutschland zum Gegenstand der Debatte. Es stellte sich heraus, dass der 21-jährige Tatverdächtige im Mai wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat verurteilt worden war und eine Haftstrafe erhalten hatte.

Dass Ballout sich dennoch nicht im Gefängnis befand und unter Auflagen auf freiem Fuß war, löste in der Öffentlichkeit Empörung aus. Das deutsche Innenministerium kündigte nach dem Angriff umfassende Änderungen am Sicherheitssystem an.