Israel erhebt Vorwürfe zu Chemiewaffen: „Wir haben sie bei ihnen gefunden“

Der israelische Präsident Isaac Herzog behauptete in einem Interview, man habe bei Hamas-Mitgliedern eine „Chemiewaffen-Formel“ gefunden.

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Der israelische Präsident Isaac Herzog behauptete, dass bei den Hamas-Mitgliedern, die am 7. Oktober israelisches Staatsgebiet angriffen, eine „Chemiewaffen-Formel“ gefunden wurde.

In einem Interview mit dem Sender Sky News erklärte Herzog, die in Israel eingedrungenen Hamas-Kämpfer hätten Anleitungen zur Herstellung von Chemiewaffen bei sich getragen. Herzog stellte diese Behauptung als Beweis dafür dar, dass die Hamas Vorbereitungen für den Einsatz von Chemiewaffen gegen Zivilisten getroffen habe, und gab an, diese Dokumente bei den Hamas-Mitgliedern sichergestellt zu haben.

Präsident Herzog sagte: „Das ist Al-Qaida-Material. Offizielles Al-Qaida-Material. Wir haben es mit dem IS, Al-Qaida und der Hamas zu tun. Wenn wir uns die Anleitungen ansehen, wie man sie bedient und wie man eine Art unprofessionelle Chemiewaffe mit Zyanid herstellt, ist das schockierend.

SENDER MACHTE DOKUMENTE UNKENNTLICH

Die Dokumente, die Herzog exklusiv an Sky News weitergab, konnte der Sender nicht unabhängig verifizieren. Es gibt zudem keine Behauptung, dass die Kämpfer die Komponenten zum Bau von Bomben bei sich trugen. Sky News entschied sich dazu, Teile der Dokumente, die Anleitungen zum Bombenbau enthielten, unkenntlich zu machen.