Israel erklärt 5 Orte nahe der libanesischen Grenze zur „Militärzone“
Die israelische Armee hat 5 Orte in der Region Westgaliläa nahe der libanesischen Grenze zur „geschlossenen Militärzone“ erklärt und das Betreten sowie Verlassen untersagt.
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Laut einer Erklärung der israelischen Armee auf der Social-Media-Plattform X wurden die Orte Rosch Hanikra, Schlomi, Hanita, Adamit und Arab al-Aramshe ab 22 Uhr zur „geschlossenen Militärzone“ erklärt.
Es wurde zudem mitgeteilt, dass das Betreten und Verlassen der betroffenen Gebiete strengstens untersagt ist.
Gleichzeitig warnte Avichay Adraee in einer Erklärung gegenüber arabischen Medien die libanesische Bevölkerung davor, sich an der Mittelmeerküste aufzuhalten, beginnend beim ersten Fluss im Süden, da dies der Vorbereitung auf Einsätze gegen die Hisbollah diene.
2083 MENSCHEN BEI ANGRIFFEN GETÖTET
Die israelische Armee, die sich seit dem 8. Oktober 2023 in kontrollierten Gefechten mit der Hisbollah befindet, führte am 23. September Hunderte Luftangriffe auf die südlichen Städte des Libanon sowie auf die Regionen Bekaa und Baalbek durch.
Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurden seit dem 8. Oktober 2023 insgesamt 2083 Menschen getötet, darunter 104 Kinder und 194 Frauen.
Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah wurde bei Luftangriffen der israelischen Armee auf Beirut am 27. September getötet.
Die Hisbollah reagiert ihrerseits mit Raketen- und Flugkörperangriffen auf Israel. Bei diesen Angriffen, die meist auf Militärstützpunkte abzielen, wurden auf israelischer Seite keine größeren Schäden gemeldet.
Aufgrund der israelischen Bombardierungen wurden Hunderttausende Menschen innerhalb des Landes vertrieben.
Während die Fluchtwelle aus den südlichen Landesteilen in Richtung der Hauptstadt Beirut und in den Norden anhält, wird berichtet, dass Zehntausende Menschen nach Syrien geflohen sind.