Israel greift iranische Atomanlage Arak an
Der israelische Angriff auf die Schwerwasser-Atomanlage Arak in der iranischen Provinz Markazi hat die Spannungen in der Region weiter verschärft. Iranische Behörden erklärten, es habe keine Todesopfer oder nuklearen Lecks gegeben.
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Tasnim News Agency veröffentlichte eine schriftliche Erklärung des Informationszentrums der iranischen Atomenergieorganisation.
In der Erklärung, in der es heißt, dass Israel am Morgen die Schwerwasser-Atomanlage Arak (Shahid-Handab-Forschungsreaktor) angegriffen habe, wurde betont: "Bei dem Angriff gab es keine Todesopfer oder Verletzten. Dank der im Vorfeld getroffenen Sicherheitsvorkehrungen besteht auch für die Bevölkerung in der Umgebung der Anlage keinerlei Risiko oder Schaden."
Dem iranischen Staatsfernsehen zufolge wurde zudem festgehalten, dass es in der Anlage zu keinem nuklearen Leck gekommen sei.
Der Sprecher der iranischen Atomenergieorganisation, Behrouz Kamalvandi, hatte vor wenigen Tagen erklärt, dass nach dem israelischen Angriff auf die Atomanlage Fordo in der Stadt Ghom geringfügige Schäden an der Anlage entstanden seien, jedoch keine nukleare Kontamination aufgetreten sei. Nach dem Angriff auf die Atomanlage Natanz in der Stadt Isfahan sei es innerhalb der Anlage zwar zu einer nuklearen Kontamination gekommen, diese habe sich jedoch nicht außerhalb der Anlage ausgebreitet.
ISRAELS ANGRIFF AUF DEN IRAN
Israel führte am 13. Juni großflächige Angriffe durch, die vor allem auf Atomanlagen in verschiedenen iranischen Städten sowie auf die oberste Führungsebene des Militärs abzielten.
Während im Iran der Generalstabschef, der Oberbefehlshaber der Revolutionsgarden, einige hochrangige Kommandeure sowie 9 Atomwissenschaftler bei den Angriffen ums Leben kamen, wurde die Zahl der zivilen Opfer mit insgesamt 224 angegeben.
Bei der Vergeltungsmaßnahme der iranischen Armee gegen Israel mit ballistischen Raketen sollen 24 Menschen getötet und mehr als 500 verletzt worden sein.
Zahlreiche Länder, allen voran die Türkei, verurteilten Israel.