Israel lehnt Spaniens Forderung zu Ostjerusalem ab: „Bedrohung für Israels nationale Sicherheit“

Israel hat die Forderung Spaniens nach Aufhebung der Beschränkungen für sein Konsulat in Ostjerusalem zurückgewiesen.

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Israel hat mitgeteilt, dass die Forderung Spaniens nach Aufhebung der Beschränkungen für sein Konsulat im besetzten Ostjerusalem abgelehnt wurde.

Der israelische Außenminister Israel Katz äußerte sich zu dem Thema über seinen Social-Media-Account.

Katz erklärte, er habe die Forderung des spanischen Außenministers Manuel Albares, die Beschränkungen für das spanische Konsulat in Ostjerusalem aufzuheben, zurückgewiesen.

Katz behauptete, dass die Verbindung zwischen dem spanischen Konsulat in Ostjerusalem und den im besetzten Westjordanland lebenden Palästinensern eine „Bedrohung für die nationale Sicherheit Israels“ darstelle, und merkte an, dass diese vollständig untersagt werde.

Katz teilte mit, dass die Beschränkungen für das spanische Konsulat in Ostjerusalem „strikt durchgesetzt“ würden und fügte hinzu: „Sollte es zu Verstößen kommen, werden zusätzliche Maßnahmen ergriffen, die bis zur Schließung des spanischen Konsulats in Jerusalem führen können.“

Das israelische Außenministerium hatte das spanische Konsulat in Ostjerusalem zuvor aufgefordert, ab dem 1. Juni die Dienstleistungen für Palästinenser mit Wohnsitz im Westjordanland einzustellen, nachdem Spanien die Anerkennung eines palästinensischen Staates angekündigt hatte.

Der spanische Außenminister Albares hatte in einem Interview mit einem lokalen Radiosender erklärt, er habe die Regierung in Tel Aviv dazu aufgerufen, diese Entscheidung rückgängig zu machen.