Israel räumt Treffer auf Luftwaffenstützpunkte durch Iran ein: Regierung hatte Verluste zensiert
Israelische Behörden hatten gestern Abend beschlossen, eine „Zensur“ bezüglich der durch den Angriff verursachten Schäden und Verluste zu verhängen. Israel, das behauptet, seine Kampffähigkeiten seien durch die Angriffe nicht beeinträchtigt worden, räumte ein, dass seine Luftwaffenstützpunkte bei dem vom Iran durchgeführten ballistischen Raketenangriff getroffen wurden.
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Die Auswirkungen des ballistischen Raketenangriffs des Iran auf Israel halten an. In einer heute (2. Oktober) veröffentlichten Erklärung räumten die Israelischen Verteidigungskräfte (IDF) ein, dass ihre Luftwaffenstützpunkte beschädigt wurden, betonten jedoch gleichzeitig, dass dies ihre militärischen Kapazitäten nicht beeinträchtigt habe.
Laut einem Bericht des israelischen Armeeradios gab die israelische Armee bekannt, dass ihre Luftwaffenstützpunkte bei dem ballistischen Raketenangriff des Iran beschädigt wurden.
In dem Bericht, der keine Details darüber enthielt, welcher Stützpunkt in welchem Ausmaß beschädigt wurde, hieß es, dass „einige Verwaltungs- und Wartungsgebäude beschädigt wurden, die den operativen Betrieb nicht beeinträchtigen“.
Der Iran hatte Israel gestern Abend mit fast 200 ballistischen Raketen angegriffen. Laut der israelischen Zeitung Haaretz wurden bei dem Angriff mindestens 100 Häuser beschädigt.
HAT DER IRAN BEZÜGLICH DES EINSATZES VON HYPERSCHALLRAKETEN GELOGEN?
Die israelische Armee behauptete, dass die „Kampffähigkeiten der Luftwaffe und der Luftverteidigungssysteme nicht beeinträchtigt“ seien, und argumentierte, dass die Erklärung des Iran, bei dem Angriff „Hyperschallraketen“ eingesetzt zu haben, nicht der Wahrheit entspreche.
Die Iranische Revolutionsgarde hatte angekündigt, einen Angriff mit Dutzenden ballistischen Raketen auf Israel gestartet zu haben.
Nach dem Abfeuern der Raketen heulten im ganzen Land, insbesondere in Tel Aviv, die Sirenen.