Israel schließt Tür für Verhandlungen: Entscheidung gegen Entsendung einer Delegation
Berichten zufolge hat der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu die Entsendung einer Delegation zu den in der ägyptischen Hauptstadt Kairo geplanten Verhandlungen über ein neues Geiselaustauschabkommen zwischen der Regierung in Tel Aviv und der Hamas verweigert.
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Die israelische Nachrichtenplattform Walla berichtete über die Entwicklungen bei den Verhandlungen zwischen der Hamas und Tel Aviv über ein neues Geiselaustauschabkommen.
KEINE ZUSTIMMUNG ZUR ENTSENDUNG EINER DELEGATION
In dem Bericht heißt es, dass die Vermittler Ägypten und Katar weitere Gespräche vorgeschlagen hätten, um Fortschritte bei den Verhandlungen über einen neuen Geiselaustausch zu erzielen. Netanjahu habe jedoch die Entsendung einer Delegation aus Tel Aviv zu den geplanten Verhandlungen in Kairo nicht genehmigt.
Es wurde angemerkt, dass der israelische Premierminister der Ansicht sei, dass neue Verhandlungen nicht notwendig seien, „solange die Hamas ihre Haltung zum Geiselaustausch nicht aufweicht“.
Unter Berufung auf ungenannte Quellen heißt es in dem Bericht, dass einer der Hauptstreitpunkte in den Verhandlungen die Anzahl der palästinensischen Gefangenen sei, deren Freilassung die Hamas im Austausch für die israelischen Geiseln fordert.
WAS WAR GESCHEHEN?
Eine Delegation, der der Chef des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad, David Barnea, der Direktor des Inlandsgeheimdienstes Schin Bet (Schabak), Ronen Bar, sowie Nitzan Alon, der in der israelischen Armee für die Akte der Entführten und Vermissten zuständig ist, angehörten, war am Dienstag zur Teilnahme an den Verhandlungen nach Kairo gereist.
Die Zeitung New York Times hatte geschrieben, dass die indirekten Gespräche, die gestern in Kairo stattfanden, aber zu keinem Ergebnis führten, von Beamten auf niedrigerer Ebene für weitere drei Tage fortgesetzt werden sollten.
Die Gespräche unter Beteiligung dieser Beamten waren für morgen in Kairo geplant.