Israel schreckt vor Waffenruhe für Geiselaustausch zurück
Berichten zufolge hat Netanjahu ein Abkommen über eine fünftägige Waffenruhe im Austausch für die Freilassung einiger zu Beginn des Krieges in der Region festgehaltener Geiseln abgelehnt.
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Wie die renommierte britische Zeitung The Guardian berichtet, hat Benjamin Netanjahu ein Abkommen über eine fünftägige Waffenruhe im Austausch für die Freilassung einiger Geiseln abgelehnt.
Die Zeitung schreibt, dass der Vorschlag für eine Waffenruhe zum Geiselaustausch nach Beginn der israelischen Bodenoffensive am 27. Oktober unterbreitet wurde. Netanjahu verfolge weiterhin eine harte Haltung gegenüber Angeboten, die Waffenruhen unterschiedlicher Dauer im Austausch für eine wechselnde Anzahl von Geiseln vorsehen.
In dem Bericht des The Guardian heißt es weiter, dass das israelische Büro des Premierministers um eine Stellungnahme zu den Geiselverhandlungen gebeten wurde, bis Donnerstagabend jedoch keine Antwort erfolgte.
Drei verschiedenen Quellen zufolge sah das ursprüngliche Abkommen auf dem Verhandlungstisch die Freilassung von Kindern, Frauen, älteren Menschen und Kranken im Austausch für eine fünftägige Waffenruhe vor.