Israel trifft Anlage zur Chemiewaffenproduktion in Damaskus: Israel nach 51 Jahren wieder in Syrien einmarschiert
Nach dem Ende der Assad-Regierung hat Israel seine Angriffe auf militärische Gebiete in Syrien intensiviert. Berichten zufolge hat Israel zuletzt eine Anlage zur Herstellung von Chemiewaffen angegriffen. Mit diesen Angriffen ist Israel nach 51 Jahren wieder in Syrien eingedrungen.
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Israel hat das Syrische Zentrum für wissenschaftliche Studien und Forschung in der Region Barzeh nördlich von Damaskus angegriffen. Dieses Zentrum galt als eine Einrichtung, in der Baschar al-Assads Chemiewaffenprogramm durchgeführt worden sein soll.
Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte gab an, dass bei dem israelischen Angriff das Wissenschaftliche Forschungszentrum in der Region Barzeh ins Visier genommen wurde.
Ein hochrangiger israelischer Beamter, der gegenüber Reuters sprach, sagte, dass das Gebiet, in dem sich auch ein Büro des Syrischen Zentrums für wissenschaftliche Studien und Forschung befindet, das Assads Chemiewaffenprogramm leitete, in der Region Barzeh nördlich von Damaskus angegriffen wurde.
Israelische Medien berichteten, dass 150 Ziele in Syrien getroffen wurden.
VORWÜRFE DER CHEMIWAFFENPRODUKTION
Die USA und Israel hatten erklärt, dass das Syrische Zentrum für wissenschaftliche Studien und Forschung vom syrischen Regime als wissenschaftliches Forschungszentrum zur Entwicklung von Chemiewaffen genutzt werde.
Im Rahmen eines Abkommens zwischen den USA und Russland im Jahr 2013 hatte sich Syrien bereit erklärt, sein Chemiewaffenarsenal zu vernichten.
Das Zentrum wurde von der syrischen Regierung als zivile Forschungseinrichtung bezeichnet.