Israel zeigt sich besorgt über das Mekka-Abkommen
Der israelische Diaspora-Minister Chikli stuft das zwischen der Türkei, Saudi-Arabien und Pakistan unterzeichnete Abkommen als riskant für Tel Aviv ein.
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Der israelische Diaspora-Minister Amichai Chikli hat sich mit bemerkenswerten Äußerungen zum zwischen der Türkei, Saudi-Arabien und Pakistan unterzeichneten gemeinsamen Verteidigungsabkommen von Mekka geäußert. Chikli argumentierte, dass das Abkommen aus israelischer Sicht „gefährlich und besorgniserregend“ sei.
In einem Gespräch mit dem israelischen Fernsehsender i24NEWS behauptete Chikli, dass das am 7. August unterzeichnete Abkommen schwerwiegende Folgen für das regionale Gleichgewicht haben könnte. Er bezeichnete die Annäherung Saudi-Arabiens an die Türkei als eine negative Entwicklung für die Regierung in Tel Aviv.
In seiner Bewertung verwendete Chikli die Formulierung: „Das Mekka-Bündnis ist eine äußerst gefährliche und besorgniserregende Entwicklung.“ Der israelische Minister, der behauptete, dass Saudi-Arabien bisher einen neutralen Kurs in der Region verfolgt habe, erinnerte daran, dass Riad bereits ein Verteidigungsabkommen mit Pakistan unterhalte.
Chikli äußerte sich auch scharf gegenüber der Türkei und sagte, dass es für Israel eine „sehr, sehr schlechte Entwicklung“ sei, dass Saudi-Arabien nun gemeinsam mit der Türkei agiere, was „vom Mittelmeer bis zur syrischen Front zu äußerst schwerwiegenden Folgen führen könnte“.
Angesichts dieser Lage betonte Chikli, dass Israel seine Partnerschaften in der Region stärken müsse, und erklärte: „Dies macht es zwingend erforderlich, dass wir unsere Bündnisse mit Griechenland, der Republik Zypern, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Somaliland weiter vertiefen.“