Israelis demonstrieren für Geisel-Austauschabkommen im Gazastreifen: Kritik an Netanjahu wächst
Israelis, die einen Geisel-Austausch zwischen der Hamas und Israel fordern, sind auf die Straße gegangen.
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Hunderte Israelis haben in der israelischen Hauptstadt Tel Aviv für einen Geisel-Austausch demonstriert.
Die seit langem andauernden Proteste in Israel für ein Geisel-Austauschabkommen hatten nach der Eskalation der Spannungen mit der Hisbollah im Norden an Dynamik verloren.
Nach Berichten des israelischen Fernsehsenders Kanal 12 versammelten sich Dutzende Israelis, die ein Geisel-Austauschabkommen fordern, auf der Begin-Straße im Zentrum von Tel Aviv.
VORWURF AN NETANJAHU: 'SIE SCHEREN SICH NICHT UM DIE GEISELN'
Die Israelis, die die Straße für den Verkehr sperrten, trugen Plakate, auf denen sie Premierminister Benjamin Netanjahu vorwarfen, sich nicht um das Leben der seit fast einem Jahr im Gazastreifen festgehaltenen Geiseln zu scheren.
Nach Angaben der libanesischen Behörden sind seit dem 17. September, als die von der Hisbollah genutzten Kommunikationsgeräte explodierten, bei den israelischen Angriffen insgesamt 1030 Menschen ums Leben gekommen, darunter 104 Kinder und 194 Frauen.
Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu