Israelische Armee gibt Tötung eines 12-jährigen palästinensischen Kindes zu!
Die israelische Armee hat in einer Erklärung eingeräumt, im besetzten Westjordanland ein 12-jähriges palästinensisches Kind getötet zu haben.
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In einer über den Social-Media-Kanal der israelischen Armee veröffentlichten Erklärung wurde behauptet, dass ein palästinensisches Kind in der Ortschaft Al-Yamun nahe Dschenin im Westjordanland einen „Sprengsatz auf israelische Soldaten geworfen“ habe. In der Mitteilung heißt es weiter, dass israelische Soldaten daraufhin das Feuer auf den 12-jährigen palästinensischen Jungen Mahmud Abu al-Haidscha eröffnet und ihn getötet hätten. Mit dieser Erklärung hat die israelische Armee die Tötung des Kindes eingeräumt.
Seit dem 7. Oktober 2023 sind im Westjordanland und in Ostjerusalem bei Angriffen israelischer Soldaten sowie israelischer Siedler, die palästinensisches Land besetzen, 955 Palästinenser ums Leben gekommen, darunter 171 Kinder.
In diesem Zeitraum wurden über 7.000 Palästinenser verletzt und 16.400 Personen festgenommen.
Nachdem am 19. Januar 2025 ein Waffenstillstand im Gazastreifen in Kraft getreten war, startete die israelische Armee am Dienstag, dem 21. Januar, einen Angriff auf die Stadt Dschenin und das dortige Flüchtlingslager im besetzten nördlichen Westjordanland, den sie „Eiserne Mauer“ nannte.