Israelische Armee gibt Tötung von 3 israelischen Geiseln im Gazastreifen bekannt
Die israelische Armee hat mitgeteilt, dass sie im Gazastreifen, wo sie ihre Angriffe und Militäroperationen fortsetzt, drei israelische Geiseln „versehentlich“ getötet hat.
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In einer schriftlichen Stellungnahme der israelischen Armee zu dem Vorfall heißt es: „Während der Kämpfe in Schudscha'ija identifizierten israelische Streitkräfte drei israelische Geiseln fälschlicherweise als Bedrohung. Infolgedessen eröffneten die Soldaten das Feuer auf sie, woraufhin sie getötet wurden.“
In der Erklärung wurde zudem darauf hingewiesen, dass bei Durchsuchungen und Kontrollen in dem Gebiet, in dem sich der Vorfall ereignete, „Zweifel an der Identität der Verstorbenen aufkamen“. Daraufhin seien die Leichen zur Untersuchung nach Israel überführt worden, wo bestätigt wurde, dass es sich um die drei Geiseln handelte.
Nach einer detaillierten Untersuchung wurde mitgeteilt, dass es sich bei den Verstorbenen um die Geiseln Yotam Haim und Samer Talalka sowie eine weitere Person handele, deren Name auf Wunsch der Familie nicht veröffentlicht wurde.
AKTIVES KRIEGSGEBIET
In der Erklärung, in der darauf hingewiesen wurde, dass die israelische Armee eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet habe, wurde argumentiert, dass es sich bei dem Ort des Geschehens um „ein aktives Kriegsgebiet handele, in dem in den letzten Tagen kontinuierlich Kämpfe stattgefunden haben“.
Weiter hieß es: „Aus dem Vorfall wurden umgehend Lehren gezogen und diese an alle israelischen Armeeeinheiten vor Ort weitergegeben. Die israelische Armee drückt ihr tiefes Bedauern über diesen tragischen Vorfall aus und spricht den Familien ihr aufrichtiges Beileid aus. Unsere nationale Mission ist es, den Verbleib der vermissten Personen zu ermitteln und alle Geiseln nach Hause zu bringen.“