Israelische Medien: Behauptung über 'Verlängerung der humanitären Pause'
Israelische Medien behaupten, die Hamas habe einen neuen vierstufigen Abkommensvorschlag unterbreitet, der mit der Freilassung älterer Gefangener im Gazastreifen beginnt und mit der Freilassung von Soldaten endet, im Austausch für eine Verlängerung der "humanitären Pause".
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Dem israelischen staatlichen Fernsehsender KAN zufolge hat die Hamas Israel einen neuen Vorschlag für einen Gefangenenaustausch unterbreitet.
Es wurde festgehalten, dass der Vorschlag einen neuen, vierstufigen Gefangenenaustausch beinhaltet, der im Austausch für eine Verlängerung der "humanitären Pause" mit der Freilassung älterer Geiseln im Gazastreifen beginnt, gefolgt von Männern, dann Soldatinnen und schließlich mit der Freilassung männlicher Soldaten endet.
KEINE STELLUNGNAHME DURCH DIE VERMITTLER
In dem Angebot werde gefordert, dass im Gegenzug für die Freilassung der Geiseln im Gazastreifen auch palästinensische Häftlinge freigelassen werden, die "wegen der Tötung von Israelis verurteilt wurden".
Der gleichen Quelle zufolge erklärte ein namentlich nicht genannter israelischer politischer Beamter, Tel Aviv habe geantwortet: "Bevor wir über das neue Abkommen verhandeln, muss die Hamas die 21 Frauen und 4 Kinder freilassen, die sie in ihrer Gewalt hat."
Zu dem Bericht des israelischen staatlichen Fernsehens gab es bisher weder von der Hamas und Israel noch von den Vermittlern Katar, Ägypten und den USA eine offizielle Stellungnahme.
Zwischen Israel und der Hamas war im Rahmen eines Gefangenenaustauschs am 24. November eine "humanitäre Pause" von 4 Tagen für die Kämpfe im Gazastreifen vereinbart worden. Diese Vereinbarung wurde später um 2 Tage verlängert.