Israelische Medien berichten: Netanjahu lehnte Vorschlag des Mossad-Chefs ab!

In einem Bericht israelischer Medien heißt es, dass Netanjahu den Vorschlag des Mossad-Chefs für eine mögliche Einigung im Gazastreifen abgelehnt habe.

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Der israelische Fernsehsender Kanal 12 berichtete, dass Mossad-Chef David Barnea die Möglichkeit eines Geiselaustauschabkommens mit der Hamas vorgeschlagen habe, dies jedoch von Premierminister Benjamin Netanjahu abgelehnt worden sei.

Der Sender berief sich in seinem Bericht auf ungenannte interne Quellen und gab an, dass Barnea von der Möglichkeit einer Einigung überzeugt sei, während Netanjahu Einwände gegen die vorgelegten Details erhoben habe.

Zu den Details des Abkommens, von dessen Unterzeichnung Barnea überzeugt war, gehören laut dem Sender die Freilassung von 40 israelischen Geiseln sowie die Rückkehr der Bewohner des nördlichen Gazastreifens in ihre Häuser ohne weitere Bedingungen.

Der Sender berichtete weiter, dass der Premierminister das Abkommen aus israelischer Sicht als „schwach“ empfunden habe und die Anweisung gegeben habe, Vorbereitungen für eine Besetzung von Rafah im Süden des Gazastreifens zu treffen.

Der gleichen Quelle zufolge unterstützten die Mitglieder des israelischen Kriegskabinetts, Benny Gantz und Gadi Eisenkot, die Position von Barnea, was jedoch Netanjahus Ablehnung und Widerstand gegen das Abkommen nicht verhindern konnte.

INDIREKTE VERHANDLUNGEN ZWISCHEN HAMAS UND ISRAEL ÜBER WAFFENRUHE UND GEISELAUSTAUSCH

Eine israelische Delegation unter der Leitung von Mossad-Chef David Barnea war am 18. März in die katarische Hauptstadt Doha gereist, um eine neue Runde der Verhandlungen über die Freilassung der Geiseln im Gazastreifen aufzunehmen.

Die israelische Presse hatte gemeldet, dass mit der Ankunft der israelischen Delegation unter der Leitung des Mossad-Chefs in Doha die Verhandlungen über einen Geiselaustausch zwischen der Hamas und Tel Aviv offiziell begonnen hätten.

Es wurde mitgeteilt, dass auch Nitzan Alon, der in der israelischen Armee für das Dossier der Entführten und Vermissten zuständig ist, Teil der Delegation war.

In dem Bericht des israelischen Fernsehsenders Kanal 12 wurde angemerkt, dass die Verhandlungen etwa zwei Wochen dauern könnten.