Israelische Presse behauptet, Hamas habe ein Angebot für eine einmonatige Waffenruhe erhalten: Das ist die Bedingung aus Tel Aviv
Es wird behauptet, dass Israel im Austausch für die Freilassung von 11 bis 14 Geiseln, die sich in der Gewalt der Hamas befinden, eine einmonatige vorübergehende Waffenruhe im umkämpften Gazastreifen vorgeschlagen hat.
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Dem Bericht der Zeitung Yediot Aharonot zufolge hat der Direktor des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad, David Barnea, in der katarischen Hauptstadt Doha, wohin er zur Wiederaufnahme der Verhandlungen über einen Gefangenenaustausch und eine Waffenruhe im Gazastreifen gereist war, den Parteien einen Einigungsvorschlag unterbreitet.
Barneas Vorschlag beinhaltet, dass die Hamas 11 bis 14 israelische Geiseln freilässt und im Gegenzug eine einmonatige vorübergehende Waffenruhe im Gazastreifen in Kraft tritt.
Zudem schlägt er die Freilassung einiger palästinensischer Gefangener aus israelischen Haftanstalten vor.
Von israelischer Seite gab es bisher keine offizielle Stellungnahme dazu, ob die in der Presse veröffentlichten Details zu Barneas Vorschlag korrekt sind.
Die Hamas hatte zuvor in einer Erklärung zur Bedingung für einen Gefangenenaustausch einen dauerhaften Waffenstillstand sowie den Abzug der israelischen Armee aus den besetzten Gebieten im Gazastreifen gemacht.
Der Mossad-Direktor hatte am 27. und 28. Oktober in Doha an den Gesprächen zur Wiederaufnahme der Verhandlungen über einen Gefangenenaustausch teilgenommen.
Es wird angegeben, dass sich 101 israelische Geiseln in der Gewalt der Hamas befinden.