Israelische Presse: Netanjahu lehnt ägyptischen Vorschlag für kurzzeitige Waffenruhe im Gazastreifen ab
Die israelische Presse berichtete, dass Netanjahu sich gegen den ägyptischen Vorschlag für eine kurzzeitige Waffenruhe im Gazastreifen ausgesprochen habe, obwohl die Mehrheit der Minister diesen unterstützte.
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Die israelische Presse berichtete, dass Premierminister Benjamin Netanjahu trotz der Unterstützung durch die Mehrheit der Regierungsmitglieder eine von Ägyptens Präsident Abd al-Fattah as-Sisi vorgeschlagene kurzzeitige Waffenruhe im Gazastreifen abgelehnt habe. In Berichten des israelischen Staatsfernsehens KAN und des Senders Kanal 12 wurde darauf hingewiesen, dass die Regierung in Tel Aviv das Angebot Ägyptens nicht akzeptiert habe.
Auf der Website von Kanal 12 wurde gemeldet, dass Netanjahu sich gegen den ägyptischen Vorschlag gestellt habe, obwohl die Mehrheit der israelischen Minister diesen befürwortete. In dem Bericht heißt es, Netanjahu habe argumentiert, dass "Verhandlungen über einen Gefangenenaustausch nur während der laufenden Angriffe auf den Gazastreifen fortgesetzt werden könnten", und der ägyptische Vorschlag sei daher abgelehnt worden.
AS-SISI HATTE GESAGT: 'VERHANDLUNGEN FÜR EINEN DAUERHAFTEN WAFFENSTILLSTAND WERDEN GEFÜHRT'
In dem Bericht wurde zudem darauf hingewiesen, dass auch die israelischen Sicherheitsbehörden den ägyptischen Vorschlag unterstützten. Ägyptens Präsident as-Sisi hatte erklärt, man habe eine zweitägige Waffenruhe vorgeschlagen, um vier israelische Geiseln gegen einige inhaftierte Palästinenser im Gazastreifen auszutauschen, wo Israel seine Angriffe fortsetzt. As-Sisi hatte geäußert: "In den kommenden 10 Tagen werden Verhandlungen geführt, um die vorübergehende Waffenruhe in einen dauerhaften Waffenstillstand umzuwandeln."