Israelische Rabbiner schreiben Brief an Trump für Aserbaidschan: Fokus auf 'strategische Brücke'
Israelische Rabbiner haben einen Brief an den US-Präsidenten Donald Trump gesandt, in dem sie fordern, Aserbaidschan in die Abraham-Abkommen einzubeziehen, und betonten, dass dieser Schritt die regionale Stabilität stärken würde.
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Führende israelische Rabbiner haben einen Brief an den US-Präsidenten Donald Trump gesandt, um sich für die Aufnahme Aserbaidschans in die Abraham-Abkommen einzusetzen. Diese Initiative könnte die militärischen und wirtschaftlichen Beziehungen Aserbaidschans zu Israel und den USA erheblich ausbauen.
Zu den Unterzeichnern des Briefes gehören Berichten zufolge der Gründer des Simon Wiesenthal Centers, Rabbiner Marvin Hier, sowie der in den Vereinigten Arabischen Emiraten tätige leitende Rabbiner Eli Abadi. Abadi pflegt eine enge freundschaftliche Beziehung zu Trumps Schwiegersohn Jared Kushner. Zudem unterstützte Aryeh Ralbag, Vorsitzender des Rabbinatsgerichts der Rabbinischen Allianz von Amerika und Kanada, diese Initiative.
In ihrem Schreiben betonten die Rabbiner, dass Aserbaidschan einer der verlässlichsten muslimischen strategischen Partner Israels sei und als wichtiger Verbündeter der USA im Nahen Osten unterstützt werden müsse. Der Brief hebt hervor, wie wichtig es sei, dass Aserbaidschan – ähnlich wie andere Länder, die den Abraham-Abkommen beigetreten sind – Anreize und politische Unterstützung von den USA erhalte.
BEZIEHUNGEN ZWISCHEN ASERBAIDSCHAN UND ISRAEL
Während Aserbaidschan seine Handelsbeziehungen zu Israel ausbaut, unterliegt es weiterhin den Sanktionen der USA im Rahmen des Abschnitts 907. Die Rabbiner erklärten, dass Aserbaidschan seit langem freundschaftliche Beziehungen zu Israel unterhalte und die Aufhebung des Abschnitts 907 ein wichtiger Schritt zur Anerkennung dieser Freundschaft wäre.
Rabbiner Marvin Hier erklärte, dass die Einbeziehung Aserbaidschans in die Abkommen die Bedeutung der Abraham-Abkommen stärken würde und dass sich 'Allianzen, die auf gegenseitigem Respekt und Zusammenarbeit basieren, unabhängig von religiösen oder politischen Unterschieden entwickeln können'. Rabbiner Eli Abadi merkte an, dass Aserbaidschan einer der wichtigsten Energielieferanten Israels sei und als 'strategische Brücke' fungiere.
In dem Brief wurde zudem darauf hingewiesen, dass Aserbaidschan als 'säkularer Staat ein einzigartiges Beispiel innerhalb der schiitisch geprägten muslimischen Gesellschaften darstelle' und die jüdische Gemeinschaft im Land in Wohlstand lebe. Es wurde erklärt, dass der aserbaidschanische Präsident Ilham Aliyev betont habe, dass Respekt und Brüderlichkeit gegenüber Juden ein Teil der lokalen Tradition seien.