Israelische Regierung gibt Zustimmung zu Waffenruhe bekannt

Die israelische Regierung hat dem mit der Hamas ausgehandelten Abkommen über eine Waffenruhe und einen Gefangenenaustausch im Gazastreifen zugestimmt.

AA

Das israelische Sicherheitskabinett hat das Abkommen zur Geiselkrise und zur Waffenruhe im Gazastreifen offiziell gebilligt.

Nach dieser Entscheidung wird der Prozess des Gefangenenaustauschs und der Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas offiziell beginnen.

Im Rahmen des Abkommens sollen die von der Hamas festgehaltenen israelischen Geiseln freigelassen werden, während gleichzeitig die Freilassung hunderter palästinensischer Häftlinge aus israelischen Gefängnissen geplant ist. Behörden teilten mit, dass der Prozess unter der Koordination des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz durchgeführt wird.

Nachdem das Sicherheitskabinett das Waffenstillstandsabkommen gebilligt hatte, trat das Ministerkabinett zusammen.

Auch die israelische Regierung hat der Waffenruhe im Gazastreifen zugestimmt. Im israelischen Kabinett stimmten 24 Minister dafür, 8 Minister stimmten dagegen.

Das Abkommen wurde nach einer siebenstündigen Sitzung angenommen.

Nach 15 Monaten andauernder Angriffe wird der Gefangenenaustausch fortgesetzt und die Waffenruhe wird 6 Wochen andauern.

DAS ABKOMMEN ZWISCHEN ISRAEL UND DER HAMAS ÜBER WAFFENRUHE UND GEFANGENENAUSTAUSCH

Katar, eines der vermittelnden Länder, gab am 15. Januar bekannt, dass zwischen Israel und der Hamas eine Einigung über eine Waffenruhe und einen Gefangenenaustausch im Gazastreifen erzielt wurde.

Das Abkommen tritt am Sonntag, dem 19. Januar, in Kraft. In den ersten 42 Tagen des aus drei Phasen bestehenden Waffenstillstandsabkommens sollen 33 israelische Geiseln freigelassen werden.

Das Abkommen umfasst neben der umfassenden humanitären Hilfe für den Gazastreifen auch die Rückkehr der vertriebenen Palästinenser in ihre Gebiete.

Die Details der zweiten und dritten Phase werden nach Abschluss der ersten Phase bekannt gegeben.