Israelische Streitkräfte töten einen weiteren Palästinenser wegen angeblichen Versuchs, Menschen mit dem Auto zu überfahren

Israelische Streitkräfte haben im Westjordanland einen Palästinenser getötet, dem vorgeworfen wurde, versucht zu haben, Menschen mit seinem Fahrzeug zu überfahren. Bei dem Vorfall in der Nähe der Stadt Hizma wurde der palästinensische Fahrer nach Angaben der Behörden „neutralisiert“, während die Straße 437 für den Verkehr gesperrt wurde. Heute wurden zudem bei einem Vorfall nahe Tel Aviv 35 Menschen verletzt, als ein Lastwagen in eine Bushaltestelle fuhr.

AA

In einer Erklärung der israelischen Polizei hieß es, dass kurz zuvor eine Meldung eingegangen sei, wonach ein „palästinensisches Fahrzeug“ auf der Route „Nummer 437“ in der Nähe der Stadt Hizma versucht habe, Soldaten zu überfahren. Während bei dem Vorfall keine eigenen Verluste zu beklagen seien, wurde mitgeteilt, dass der Fahrer vor Ort „neutralisiert“ worden sei.

Nach der Aktion wurde die Straße 437, die von Hizma nach Anta führt, für den Verkehr gesperrt.

Zudem wurde bekannt gegeben, dass bei einem Vorfall nahe der israelischen Hauptstadt Tel Aviv heute ein Lastwagen in eine Bushaltestelle gefahren ist, wobei 35 Menschen verletzt wurden, sechs davon schwer. Der Lastwagenfahrer sei von „bewaffneten Zivilisten“ in der Region erschossen worden.