Israelischer Geheimdienst: Irans Atomprogramm nur um wenige Jahre zurückgeworfen
Berichten zufolge schätzt der israelische Geheimdienst ein, dass die Angriffe der USA und Israels auf den Iran das Atomprogramm Teherans zwar nicht vollständig zerstören konnten, es jedoch um einige Jahre zurückgeworfen haben.
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Ein israelischer Beamter, der gegenüber der Zeitung The Times of Israel sprach, äußerte sich zu einer in Tel Aviv durchgeführten Geheimdienstbewertung bezüglich der Angriffe der USA und Israels auf den Iran.
Der israelische Beamte erklärte, dass die Geheimdienstbewertung in Tel Aviv zu dem Schluss komme, dass das iranische Atomprogramm nicht vollständig zerstört werden konnte. Er behauptete, dass neben den zwölftägigen israelischen Angriffen auch die gezielten Schläge der USA gegen die Atomanlagen in Fordo, Natanz und Isfahan das Atomprogramm Teherans lediglich um einige Jahre zurückgeworfen hätten.
Der israelische Beamte behauptete, dass die Angriffe auf die Atomanlagen und die militärische Infrastruktur eine abschreckende Wirkung gegen die Versuche der Regierung in Teheran haben würden, die "Urananreicherung wieder aufzunehmen".
Zudem argumentierte der Beamte, dass durch die Angriffe auf den Iran ein Ergebnis erzielt werden konnte, das durch Verhandlungen zwischen Washington und der Regierung in Teheran nicht möglich gewesen wäre.
Der israelische Generalstabschef Eyal Zamir hatte hingegen Stunden nach Erreichen des Waffenstillstands erklärt: "Wir haben das iranische Atomprojekt um Jahre zurückgeworfen, und das Gleiche gilt für das Raketenprogramm."