Israelischer rechtsextremer Abgeordneter Zvi Sukkot zertrümmert Denkmal für Palästinenser im Westjordanland mit einem Vorschlaghammer

Zvi Sukkot und seine Begleiter zerstörten unter dem Schutz israelischer Soldaten ein Denkmal für Palästinenser im Dorf Madama bei Nablus.

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Berichten zufolge haben der israelische rechtsextreme Abgeordnete Zvi Sukkot und seine Begleiter im Dorf Madama, das zur Stadt Nablus im besetzten Westjordanland gehört, ein Denkmal für Palästinenser mit einem Vorschlaghammer zertrümmert.

Den in sozialen Medien geteilten Aufnahmen zufolge betrat Sukkot das Dorf am frühen Morgen zusammen mit seinen Begleitern. Während der Zerstörung des Denkmals waren israelische Soldaten in der Gegend präsent und sicherten das Gebiet mit Langwaffen ab.

In den Aufnahmen ist zu sehen, wie Sukkot mit einem Vorschlaghammer auf das Denkmal einschlägt und sich die Personen in seiner Begleitung an der Zerstörung beteiligen. Es wurde berichtet, dass israelische Soldaten die Straße mit einem Militärfahrzeug absperrten und die Gruppe schützten.

Sukkot verteidigte seine Aktion in einem Beitrag auf seinem X-Account, den er mit Fotos versah. Berichten zufolge deutete er in seinem Beitrag an, dass ähnliche Angriffe fortgesetzt werden könnten.

Sukkots Name war bereits zuvor durch Besuche und Aktionen, die für Spannungen sorgten, in die Schlagzeilen geraten. Während eines Besuchs in der Stadt Rahat vor etwa zwei Wochen kam es zu Protesten, bei denen Anwohner Sukkot als „Provokateur“ bezeichneten.

Am 15. Juli 2026 wurde zudem berichtet, dass Sukkot in eine Schule für Palästinenser in der Altstadt von Ostjerusalem eingedrungen sei und das Schulschild beschädigt habe.