Israel setzt Massaker an Journalisten in Gaza fort: 2 Frauen getötet

Bei israelischen Luftangriffen auf den blockierten Gazastreifen sind zwei weitere Journalistinnen ums Leben gekommen. Die Gesamtzahl der getöteten Journalisten ist auf 84 gestiegen.

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Bei israelischen Luftangriffen auf den Gazastreifen sind zwei weitere Journalistinnen ums Leben gekommen, womit die Zahl der getöteten Journalisten auf 84 gestiegen ist. 

Laut einer schriftlichen Erklärung des Pressebüros der Regierung in Gaza kam die palästinensische Journalistin Ula Atallah bei einem Angriff israelischer Kampfflugzeuge auf ein Haus eines Verwandten im Stadtviertel Ed-Derc im Osten von Gaza ums Leben. Es wurde mitgeteilt, dass auch andere Familienmitglieder, die sich im selben Haus befanden, bei dem Angriff starben. Atallah war zuvor als Korrespondentin für die Nachrichtenagentur Anadolu tätig und hatte für verschiedene lokale und internationale Medienorganisationen gearbeitet.

JOURNALISTEN IM VISIER

Darüber hinaus wurde laut einer schriftlichen Erklärung der Palästinensischen Journalistengewerkschaft berichtet, dass die Journalistin Dua el-Cebbur bei einem israelischen Luftangriff auf die Stadt Chan Yunis gemeinsam mit ihrem Ehemann und ihren Kindern ums Leben kam. Cebbur war für das lokale "Medya Gözü Ağı" (Medienaugen-Netzwerk) tätig.

Der stellvertretende Vorsitzende der Palästinensischen Journalistengewerkschaft, Ömer Nezzal, erklärte, dass die Zahl der bei den israelischen Angriffen seit dem 7. Oktober getöteten Medienvertreter auf 84 gestiegen sei, darunter 9 Frauen. Die Regierung in Gaza hatte gestern in einer Erklärung bekannt gegeben, dass seit dem 7. Oktober 82 Journalisten bei israelischen Angriffen ums Leben gekommen seien.