Israels Pläne für großangelegte Angriffe auf den Iran im Gespräch
Behauptungen, dass Israel umfassende Angriffsvorbereitungen trifft, die auf die strategische Infrastruktur des Iran abzielen, haben die Spannungen im Nahen Osten erneut verschärft.
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Im Nahen Osten steht eine neue Krise bevor. Es wird behauptet, dass Israel seine umfassenden militärischen Pläne für den Fall eines neuen Konflikts mit dem Iran abgeschlossen hat. In diesen Plänen wird darauf hingewiesen, dass ein breites Infrastrukturnetzwerk, von den Öl- und Erdgasanlagen des Iran bis hin zu Kraftwerken, Industriegebieten und Verkehrswegen, zu den potenziellen Zielen gehört.
Der Behauptung zufolge haben die Regierung in Tel Aviv und die militärische Führung die Vorbereitungen für Operationen abgeschlossen, die im Falle eines möglichen Angriffs Teherans schnell eingeleitet werden könnten. Eine israelische Sicherheitsquelle betonte den Umfang der aktuellen Pläne mit den Worten: „Wenn die politische Führung beschließt, voranzuschreiten, wird Israel diesmal Ziele erreichen, die es in früheren Konflikten nicht erreichen konnte.“
Es wurde zudem daran erinnert, dass sich in Israel weiterhin Tausende US-Soldaten und eine starke Luftstreitmacht befinden, wobei die Ansicht vorherrscht, dass diese gemeinsame militärische Präsenz eine wichtige Rolle im Verlauf eines eskalierenden Konflikts spielen wird.
OPERATIONSPLÄNE UND ZIELE
Sicherheitsquellen zufolge zielen Israels mögliche Angriffspläne auf Elemente ab, die die Energieerzeugungs- und Exportkapazität des Iran erheblich schwächen würden. Zusammen mit der Insel Chark wurden die Öl- und Gasinfrastruktur, Stromerzeugungsanlagen, Industriegebiete und kritische Verkehrswege in den operativen Umfang einbezogen. Auf diese Weise soll die wirtschaftliche Stärke des Landes untergraben werden.
Darüber hinaus wurde behauptet, dass eine enge Koordinierung zwischen Israel und den USA hinsichtlich des Umfangs der Angriffsoptionen bestehe und die Grenzen der Operation durch diese Zusammenarbeit festgelegt worden seien.
ATTENTATS- UND DROHKRIEG AN DER FRONT ZWISCHEN USA UND IRAN
In den vergangenen Tagen kündigte US-Präsident Donald Trump an, dass er die Tür für neue Gespräche mit dem Iran öffne, und bekräftigte, dass der zuvor erzielte Waffenstillstand beendet sei. Im Gegenzug betonte der Leiter des iranischen Verhandlungsteams, Mohammad Bagher Ghalibaf, dass sein Land „nicht kapitulieren“ werde. Vor dem Hintergrund der diplomatischen Bemühungen fiel der Aufruf des pakistanischen Premierministers Shehbaz Sharif auf, den Frieden zu bewahren, der nach langwierigen Konflikten und schwierigen Verhandlungen erreicht worden war.
Zwischen Washington und Teheran war im Juni unter Vermittlung Pakistans ein Memorandum of Understanding unterzeichnet worden, wobei eine Frist von 60 Tagen für das Erreichen einer endgültigen Einigung vorgesehen war.
Andererseits hat sich das Ausmaß der Spannungen auf eine neue Ebene gehoben, da sich in der US-Öffentlichkeit die Berichte häuften, wonach der Iran einen Attentatsplan gegen Trump vorbereite. Während die amerikanischen Geheimdienste angaben, diese Entwicklungen seit einiger Zeit zu verfolgen, wurde mitgeteilt, dass die Warnungen aus Israel in letzter Zeit auf einen „neuen und speziellen Plan“ hindeuteten.
Der US-Präsident wandte sich in einem Social-Media-Beitrag mit folgenden Worten an den Iran: „Die Raketen sind feuerbereit und auf den Iran gerichtet. Wenn die iranische Führung handelt, um ihre Drohung wahr zu machen, werden unmittelbar danach Tausende weitere Raketen abgefeuert.“ Trump erklärte: „Die Befehle wurden bereits erteilt. Das US-Militär ist bereit, in Alarmbereitschaft und besitzt die Kapazität, bei Bedarf alle Regionen des Iran innerhalb eines Jahres vollständig zu vernichten.“
Die Möglichkeit einer neuen Krise zwischen den beiden Ländern, kombiniert mit Details wie Trumps Abreise aus der Türkei mit dem ehemaligen Präsidentenflugzeug nach dem NATO-Gipfel, verstärkt die Sorgen um die Zukunft der sensiblen Gleichgewichte in der Region.
Die jüngsten Entwicklungen deuten darauf hin, dass es in den kommenden Tagen sowohl auf militärischer als auch auf diplomatischer Ebene zu brisanten Ereignissen in der Region kommen könnte.