Erklärung von Israels Premierminister Netanjahu zu Waffenstillstand
Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu erklärte nach einer Kabinettssitzung: „Es wird keinen Waffenstillstand geben, bevor die Geiseln nicht freigelassen wurden.“ Zudem teilte ein israelischer Regierungsvertreter mit, dass Israel eine Delegation zu den Verhandlungen in die ägyptische Hauptstadt Kairo entsenden werde.
İHA
Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu gab nach der wöchentlichen Kabinettssitzung eine Presseerklärung ab. Netanjahu rief das israelische Volk zur „Einheit“ auf und betonte, dass ein vollständiger „Sieg“ über die Hamas errungen werde. Er erklärte: „Wir sind einen Schritt vom Sieg entfernt. Doch der Preis, den wir zahlen, ist schmerzhaft und herzzerreißend.“
„ES WIRD KEINEN WAFFENSTILLSTAND GEBEN“
Bezüglich der Verhandlungen über einen vorübergehenden Waffenstillstand und ein Abkommen zur Freilassung der Geiseln sagte Netanjahu Folgendes:
„Ich habe es der internationalen Gemeinschaft gegenüber deutlich zum Ausdruck gebracht. Es wird keinen Waffenstillstand geben, bevor die Geiseln nicht freigelassen wurden. Dies ist die Politik der israelischen Regierung, und ich begrüße es, dass die Biden-Administration weiterhin klarstellt, dass dies auch ihre Position ist.“
Netanjahu betonte, dass Israel trotz des wachsenden internationalen Drucks nicht vor den „extremen Forderungen“ der Hamas „kapitulieren“ werde, und fügte hinzu: „Es ist nicht Israel, das das Abkommen blockiert. Es ist die Hamas, die das Abkommen blockiert.“
Unterdessen erklärte ein namentlich nicht genannter israelischer Regierungsvertreter nach der Kabinettssitzung, dass Israel eine Delegation zu den Verhandlungen in die ägyptische Hauptstadt Kairo entsenden werde.
AUCH MOSSAD-CHEF WIRD TEILNEHMEN
CIA-Direktor William Burns und der katarische Premierminister Mohammed bin Abdulrahman Al-Thani waren bereits für die Gespräche in Kairo eingetroffen.
Es wird erwartet, dass neben Burns und Al-Thani auch der MOSSAD-Chef David Barnea sowie der Leiter des israelischen Inlandsgeheimdienstes Shin Bet, Ronen Bar, an den Verhandlungen teilnehmen, die heute wieder aufgenommen werden sollen.