Israels Vergeltung für den '7. Oktober': Schwere Sanktionen und Strafen gegen palästinensische Häftlinge

Die Palästinensische Gefangenengesellschaft gab bekannt, dass Israel nach dem 7. Oktober schwere Sanktionen und Strafen gegen palästinensische Häftlinge in seinen Gefängnissen verhängt hat.

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Es wurde berichtet, dass Israel seit dem 7. Oktober, dem Beginn der Bombardierungen des Gazastreifens, schwere Sanktionen und Strafen gegen palästinensische Häftlinge in den Gefängnissen verhängt hat.

In einer Erklärung der Palästinensischen Gefangenengesellschaft heißt es, dass Israel seit Beginn der Angriffe auf den blockierten Gazastreifen seine Praxis gegenüber den Palästinensern in den Gefängnissen in "eine Art Rache und Folter" verwandelt habe.

In der Erklärung wurde festgehalten, dass in den Gefängnissen zwischen 6 Uhr morgens und 18 Uhr abends der Strom abgeschaltet wird und alle elektronischen Geräte, einschließlich Wasserkocher und Kocher, eingezogen wurden.

Zudem wurde erklärt, dass das warme Wasser abgestellt wurde und die Häftlinge gezwungen sind, kalt zu duschen.

Es wurde vermerkt, dass die israelische Gefängnisverwaltung neue Maßnahmen eingeführt hat, wie etwa "die Reduzierung der Hofgangzeit auf 20 Minuten oder das vollständige Verbot, die Erhöhung der Häftlingszahl in den Zellen von 5 auf 9 sowie die Schließung der Küchen, wobei nur noch zwei einfache Mahlzeiten ausgegeben werden".

In der Erklärung wurde zudem darauf hingewiesen, dass einigen Häftlingen, deren "Strafzeit" abgelaufen ist, die Freilassung verweigert wird und versucht wird, sie in den Status der "Verwaltungshaft" zu überführen.

DIE STRAFE DER "VERWALTUNGSHAFT"

Israels Praxis der "Verwaltungshaft" bedeutet, dass Palästinenser in den besetzten Gebieten ohne Anklageerhebung inhaftiert werden.

Palästinenser können bis zu 6 Monate lang inhaftiert werden, ohne die gegen sie erhobenen Vorwürfe zu erfahren und ohne das Recht, sich zu verteidigen.

Nach Ablauf dieser Frist kann die Haftdauer eines Palästinensers, der vor ein Militärgericht gestellt wird, ohne die Anklagepunkte zu kennen, wiederholt auf bis zu 5 Jahre verlängert werden.