Drohung von Israels Verteidigungsminister Katz an al-Dschulani: 'Jeden Morgen, wenn er aufwacht...'

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz äußerte sich während eines Besuchs auf dem besetzten syrischen Gebiet des Hermon-Gebirges gegenüber der Presse. Katz betonte, dass die israelische Präsenz in Syrien 'auf unbestimmte Zeit' andauern werde und die Sicherheitsmaßnahmen in der Region fortgesetzt würden.

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Katz berichtete, dass im Süden Syriens Angriffe auf etwa 40 Ziele durchgeführt wurden, und merkte an, dass Luftoperationen fortgesetzt würden, um die Präsenz bewaffneter Elemente in der Region zu verhindern. Katz fügte hinzu, dass jede Bedrohung der drusischen Gemeinschaften beseitigt werde. Er bekräftigte, dass die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) für eine unbegrenzte Zeit in Syrien bleiben würden, und erklärte, sein Land werde seine 'Sicherheitszonen' schützen.

IDF-Beamte teilten mit, dass die israelische Armee damit beauftragt sei, die Ansammlung syrischer Streitkräfte innerhalb eines Abstands von 65 Kilometern zur Grenze zu verhindern. Es wurde bekannt, dass Vorbereitungen für den Bau zusätzlicher vorgeschobener Außenposten entlang der Pufferzone an der Grenze getroffen werden.

Berichten des syrischen Fernsehens zufolge hat die israelische Armee das Gebiet bis zu 5 Kilometer hinter der syrischen Grenze unter ihre Kontrolle gebracht und dort drei Brigaden stationiert. Die Hauptaufgabe dieser Brigaden bestehe darin, mögliche Infiltrationen nach Israel zu verhindern.

Katz nahm Bezug auf Ahmed al-Schara (bekannt unter seinem Codenamen al-Dschulani aus seiner Zeit als Al-Qaida-Kämpfer), den Anführer der Führung der Hai'at Tahrir al-Scham (HTS) in Syrien, und äußerte sich wie folgt:

'Jeden Morgen, wenn al-Dschulani im Präsidentenpalast in Damaskus aufwacht, wird er sehen, dass die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) ihn vom Gipfel des Hermon (Scheich-Berg) aus beobachten. Wir sind hier, um die Bewohner des Golan und Galiläas vor seinen Drohungen und denen der dschihadistischen Gruppen zu schützen.'

Katz erklärte, dass Gebiete, in denen sich Geiseln aus Gaza befinden, niemals angegriffen würden, und betonte, dass die israelischen Geiseln 'heilig' seien.

Der Präsident der syrischen Übergangsregierung, Ahmed al-Schara

DRUSISCHE GEMEINDE WIRD ISRAEL BESUCHEN

Es wurde berichtet, dass etwa hundert Mitglieder der drusischen Gemeinde aus Syrien Israel besuchen werden. Die drusische Gemeinde gab an, dass der Besuch religiöser Natur sei und Grabstättenbesuche umfasse. Der von Katz zuvor angekündigte Plan, syrischen Drusen Arbeitserlaubnisse auf den besetzten Golanhöhen zu erteilen, werde ebenfalls bald umgesetzt, hieß es.

Laut einem Bericht der Zeitung Haaretz bereitete sich die IDF auf eine langfristige Präsenz auf syrischem Boden vor. In dem Bericht wurde darauf hingewiesen, dass dies die Schaffung neuer 'Sicherheitszonen' zwischen den bewaffneten Kräften der HTS-Führung in Damaskus und Israel erforderlich mache.

Die israelische Armee gab bekannt, dass sie das Gebiet bis zu 15 Kilometer hinter der syrischen Grenze als 'Sicherheitszone' festgelegt habe. Laut der Erklärung der IDF ist es der syrischen Armee nicht gestattet, dieses Gebiet zu betreten. Zudem werde verhindert, dass syrische Streitkräfte Langstreckenwaffen in einer Entfernung von 65 Kilometern zur Grenze stationieren. Israel betonte zudem, den Zugang von Polizeikräften zu dem Gebiet zwischen 15 und 65 Kilometern von der Grenze entfernt einzuschränken.