Italiens Ministerpräsidentin Meloni erklärt, wie Frieden in der Ukraine erreicht werden kann

Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni betonte bei ihrem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Rom, dass Russland konkrete Schritte für den Frieden im Ukraine-Krieg unternehmen müsse.

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Selenskyj, der an der im Vatikan abgehaltenen Trauerfeier für das geistliche Oberhaupt der Katholiken und Staatsoberhaupt des Vatikans, Papst Franziskus, teilnahm, nutzte die Gelegenheit für eine Reihe offizieller Kontakte.

In einer schriftlichen Erklärung des italienischen Ministerpräsidialamtes wurde mitgeteilt, dass Meloni und Selenskyj heute im Palazzo Chigi zusammenkamen. Darin hieß es: „Die Staats- und Regierungschefs bekräftigten bei ihrem Gespräch ihre Unterstützung für die Bemühungen von (US-)Präsident (Donald) Trump, einen gerechten und dauerhaften Frieden zu erreichen, der der Ukraine eine Zukunft voller Sicherheit, Souveränität und Freiheit garantiert.“

In der Erklärung wurde zudem festgehalten, dass Ministerpräsidentin Meloni ihr Beileid für die jüngsten Angriffe Russlands auf die Ukraine ausgesprochen habe, und weiter ausgeführt:

„Die Ministerpräsidentin drückte ihre entschiedene Verurteilung dieser Handlungen aus und wies auf die dringende Notwendigkeit eines sofortigen und bedingungslosen Waffenstillstands sowie auf die Notwendigkeit hin, dass Moskau ein konkretes Engagement für den Beginn eines Friedensprozesses zeigt. Die Ministerpräsidentin begrüßte zudem die volle Bereitschaft der Ukraine zu einem sofortigen Waffenstillstand. Nun wird erwartet, dass auch Russland seinen Wunsch, auf dem Weg zum Frieden voranzukommen, durch konkrete Schritte unter Beweis stellt.“

Selenskyj, der sich wegen der Beisetzung des Papstes in Rom aufhielt, hatte sich vor der Messe am Morgen im Petersdom mit US-Präsident Donald Trump getroffen und war anschließend mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, dem britischen Premierminister Keir Starmer und der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zusammengekommen.