IWF und Ukraine einigen sich auf Finanzierung in Höhe von 1,1 Milliarden Dollar

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die sechste Überprüfung des Kreditprogramms für die Ukraine abgeschlossen und eine Einigung über eine Auszahlung in Höhe von 1,1 Milliarden Dollar erzielt.

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In einer Erklärung des Fonds wurde mitgeteilt, dass der IWF und die ukrainischen Behörden eine Einigung auf Mitarbeiterebene über die sechste Überprüfung des vierjährigen Finanzierungspakets erzielt haben.

In der Erklärung wurde festgehalten, dass die Ukraine vorbehaltlich der Zustimmung des IWF-Exekutivdirektoriums auf 1,1 Milliarden Dollar zugreifen kann.

Mit dieser Finanzierung werden die Gesamtauszahlungen an das Land im Rahmen des Programms 9,8 Milliarden Dollar erreichen; das Exekutivdirektorium werde das Thema voraussichtlich in den kommenden Wochen prüfen, hieß es in der Erklärung.

In der Mitteilung wurde zudem erklärt, dass die Programmleistung weiterhin stark bleibe, die Behörden bis Ende September alle quantitativen Leistungskriterien sowie die strukturellen Kriterien für die Überprüfung erfüllt hätten und man sich auf eine Reihe von politischen Maßnahmen und Reformen zur Aufrechterhaltung der makroökonomischen Stabilität während des andauernden Krieges geeinigt habe.

Der Ausblick bleibe äußerst unsicher, hieß es in der Erklärung weiter, und der russische Krieg in der Ukraine habe weiterhin schwerwiegende Auswirkungen auf die ukrainische Bevölkerung, die Wirtschaft und die Infrastruktur.

In der Erklärung wurde bewertet: "Trotz der verheerenden Herausforderungen, die durch den seit 1000 Tagen andauernden russischen Krieg in der Ukraine verursacht werden, hat die Wirtschaft weiterhin Widerstandsfähigkeit gezeigt."