IWF warnt vor Auswirkungen auf die Weltwirtschaft
Der stellvertretende IWF-Direktor Daniel Katz erklärte, dass der Krieg im Nahen Osten schwerwiegende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben könnte. Katz betonte, dass insbesondere Energiepreise und Inflation Risiken für die Zentralbanken darstellen könnten.
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Der stellvertretende Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF), Daniel Katz, warnte davor, dass der Krieg im Nahen Osten schwerwiegende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben könnte. Katz erklärte, dass die Folgen über Inflation, Wachstum und Energiepreise spürbar sein würden, betonte jedoch, dass es für eine präzise Prognose in der aktuellen Lage noch zu früh sei.
ANSTIEG DER ENERGIEPREISE
Katz, der auf der vom US-Thinktank Milken Institute in Washington organisierten Veranstaltung „Future of Finance“ sprach, sagte, dass insbesondere Schäden an der Energieinfrastruktur und mögliche Unterbrechungen in der Straße von Hormus die regionale und globale Wirtschaft ernsthaft beeinträchtigen könnten. „In den letzten 48 Stunden gab es bemerkenswerte Anstiege bei den Öl- und Erdgaspreisen. Dies führt dazu, dass Investoren die Reaktionen auf Inflation und Geldpolitik neu bewerten“, sagte er.
Katz erklärte, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen von der geopolitischen Lage und der Dauer des Konflikts abhängen würden, und warnte: „Ein kurzfristiger Anstieg der Energiepreise stellt für die Zentralbanken kein großes Problem dar, aber wenn dauerhafte Schocks und hohe Energiekosten die Inflationserwartungen destabilisieren, wird eine Reaktion unvermeidlich sein.“