Japan betont "Zwei-Staaten-Lösung" im Palästina-Israel-Konflikt

Die japanische Außenministerin Yoko Kamikawa erklärte, dass Japan weiterhin die "Zwei-Staaten-Lösung" im Palästina-Israel-Konflikt unterstütze und betonte: "Japans Engagement für Palästina wird sich niemals ändern."

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Die japanische Außenministerin Yoko Kamikawa sprach auf dem in Ägypten unter Teilnahme von Staats- und Regierungschefs abgehaltenen "Friedensgipfel von Kairo", bei dem die Entwicklungen im Gazastreifen erörtert wurden.

Kamikawa merkte an, dass sie weiterhin enge Konsultationen mit den beiden Konfliktparteien Palästina und Israel sowie mit den von ihr als Schlüsselelemente der Region bezeichneten "arabischen Staaten und dem Iran" führe und sagte: "Die unmittelbarste Herausforderung besteht derzeit darin, die Verschlechterung der humanitären Lage zu minimieren. Mehr als 1 Million unschuldige Menschen im Gazastreifen befinden sich in einer äußerst schwierigen Lage."

Kamikawa fügte hinzu: "Wir dürfen nicht zulassen, dass die Tragödie, die wir derzeit erleben, das Zeitfenster für den Frieden im Nahen Osten schließt. Wir können dieses Problem nur durch Dialog lösen."

Unter Hinweis darauf, dass die japanische Regierung im Laufe der Woche eine Soforthilfe für den Gazastreifen in Höhe von 10 Millionen Dollar angekündigt habe, erklärte Kamikawa: "Dies ist der erste Schritt der Hilfe. Wir bewerten die Unterstützung auf der Grundlage der Bedürfnisse vor Ort."

Kamikawa betonte, dass ihr Land weiterhin die "Zwei-Staaten-Lösung" in der Region unterstütze und sagte: "Japan unterstützt seit Jahrzehnten den 'Vertrauensaufbau und die wirtschaftliche Selbstständigkeit' Palästinas, was als Grundlage für den Friedensprozess dient. Japans Engagement für Palästina wird sich niemals ändern."

Im Rahmen ihres Besuchs in Kairo hatte die japanische Ministerin die Gelegenheit zu getrennten Gesprächen mit dem ägyptischen Präsidenten Abd al-Fattah as-Sisi und dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas.