Japan: Wir werden 37 Millionen Dollar nach Myanmar schicken

Die japanische Außenministerin Yoko Kamikawa kündigte an, dass Myanmar, wo nach dem Militärputsch ein Mangel an Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs herrscht, Hilfsgelder in Höhe von 37 Millionen Dollar erhalten wird.

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Japan wird humanitäre Hilfe in Höhe von 37 Millionen Dollar nach Myanmar schicken, wo nach dem Militärputsch ein Mangel an Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs herrscht.

Die japanische Außenministerin Yoko Kamikawa wies in ihrer Erklärung darauf hin, dass der Militärputsch in dem südostasiatischen Land Myanmar nun in sein drittes Jahr geht.

Ministerin Kamikawa berichtete, dass sich die humanitären Bedingungen in Myanmar zunehmend verschlechtern und landesweit 18,6 Millionen Menschen "auf humanitäre Hilfe angewiesen" seien.

Kamikawa drückte ihr tiefes Bedauern über die Entwicklung aus und teilte mit, dass sie humanitäre Hilfe in Höhe von 37 Millionen Dollar, die Lebensmittel und medizinische Versorgung umfasst, nach Myanmar senden werden.

Es wurde mitgeteilt, dass die humanitäre Hilfe über das Welternährungsprogramm (WFP) der Vereinten Nationen (UN) und das UN-Kinderhilfswerk (UNICEF) bereitgestellt wird.

WAS WAR PASSIERT?

Nachdem Vorwürfe über Wahlfälschungen bei den Parlamentswahlen 2020 in Myanmar laut wurden und es zu politischen Spannungen im Land kam, übernahm das Militär am 1. Februar 2021 die Macht. Das Militär nahm zahlreiche Führungskräfte der Regierungspartei fest.

Gegner des Putsches begannen, Demonstrationen zu organisieren; nachdem das Militär das Feuer auf Demonstranten eröffnet hatte, wurden Dutzende Menschen festgenommen, verletzt oder getötet.