Jüngste Bürgermeisterin Ecuadors bei Attentat getötet

In Ecuador sind die Bürgermeisterin der Stadt San Vicente, Brigitte Garcia, und der Kommunikationsdirektor der Region, Jairo Loor, bei einem Attentat ums Leben gekommen.

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In Ecuador sind die Bürgermeisterin der Stadt San Vicente, Brigitte Garcia, sowie der Kommunikationsdirektor der Region, Jairo Loor, bei einem Attentat ums Leben gekommen.

Wie Merco Press berichtet, wurden die 27-jährige Garcia, die jüngste Bürgermeisterin des Landes, und Loor tot in dem Fahrzeug aufgefunden, in dem sie unterwegs waren. In Ecuador gilt aufgrund einer Sicherheitskrise seit über zwei Monaten der Ausnahmezustand.

POLIZEI GIBT ERKLÄRUNG ZUM VORFALL AB

In einer Erklärung der ecuadorianischen Polizei wurde mitgeteilt, dass an den Körpern von Garcia und Loor Schusswunden festgestellt wurden. Die Polizei gab an, dass die Angreifer aus dem Fahrzeug heraus das Feuer eröffnet hätten.

REAKTION DES EHEMALIGEN PRÄSIDENTEN CORREA

Der ehemalige ecuadorianische Präsident Rafael Correa äußerte sich auf seinem Social-Media-Account und erklärte, die Nachricht von Garcias Tod habe ihn zutiefst erschüttert. Er fügte hinzu: "Ich kann mir vorstellen, wie es ihren Familien geht."

SICHERHEITSKRISE IN ECUADOR

Diana Carnero, die 29-jährige Stadträtin der Küstengemeinde Naranjal in der Provinz Guayas, war bereits am 7. Februar von Auftragskillern ermordet worden.

Die ecuadorianische Regierung, die seit einiger Zeit mit einer Sicherheitskrise im ganzen Land zu kämpfen hat, hatte am 9. Januar für 60 Tage den Ausnahmezustand ausgerufen, nachdem der Anführer einer Drogenbande, Adolfo Macias, bekannt als "Fito", und mehrere andere Häftlinge aus einem Gefängnis in der Stadt Guayas geflohen waren und es anschließend zu Bombenanschlägen auf Polizeifahrzeuge gekommen war.

Am 7. März wurde bekannt gegeben, dass im Rahmen der um 30 Tage verlängerten Ausnahmeregelung eine nächtliche Ausgangssperre von 23:00 bis 05:00 Uhr gelten werde.

Nach der Entscheidung zum Ausnahmezustand hatten kriminelle Organisationen zahlreiche Polizisten entführt und Fahrzeuge in Brand gesteckt.

Zudem wurden in den sozialen Medien Aufnahmen geteilt, auf denen entführte Polizisten mit vorgehaltener Waffe den Präsidenten Daniel Noboa um Hilfe baten.