K-Seidenstraßen-Initiative von Südkoreas Präsident Yoon

Der südkoreanische Präsident Yoon Suk Yeol wird Turkmenistan, Kasachstan und Usbekistan besuchen, um im Rahmen der K-Seidenstraßen-Initiative, die eine neue Plattform für die Zusammenarbeit zwischen Südkorea und den zentralasiatischen Ländern schaffen soll, Gespräche zu führen.

İHA

Der südkoreanische Präsident Yoon Suk Yeol wird vom 10. bis 15. Juni Turkmenistan, Kasachstan und Usbekistan einen offiziellen Besuch abstatten. Dies geschieht im Rahmen der K-Seidenstraßen-Initiative, die darauf abzielt, eine neue Plattform für die Zusammenarbeit zwischen Südkorea und den zentralasiatischen Ländern zu etablieren.

Yoon plant, am Montag mit dem turkmenischen Präsidenten Serdar Berdimuhamedow zusammenzutreffen, am Dienstag nach Kasachstan zu reisen, um sich mit Präsident Kassym-Schomart Tokajew zu beraten, und am Donnerstag den usbekischen Präsidenten Schawkat Mirsijojew zu treffen.

Im Rahmen der offiziellen Besuche des südkoreanischen Präsidenten in den drei zentralasiatischen Ländern wird er auch an Wirtschaftsforen teilnehmen, bei denen Unternehmen aus beiden Seiten vertreten sein werden.

GIPFELTREFFEN 'SÜDKOREA-ZENTRALASIEN' FÜR 2025 GEPLANT

Südkorea plant, im Jahr 2025 einen „Korea-Zentralasien“-Gipfel unter Beteiligung der fünf zentralasiatischen Länder, einschließlich Kirgisistan und Tadschikistan, auszurichten. Der in der Hauptstadt Seoul stattfindende Gipfel wird im Rahmen der K-Seidenstraßen-Initiative durchgeführt, die eine neue Plattform für die Zusammenarbeit zwischen Südkorea und den zentralasiatischen Staaten schaffen soll.

Der stellvertretende südkoreanische Sicherheitsberater Kim Tae-hyo erklärte zu der Initiative, dass man durch dieses Vorhaben gemeinsam daran arbeiten wolle, ein freies, friedliches und wohlhabendes Südkorea und Zentralasien aufzubauen. Kim betonte, dass die Partnerschaftsinitiative auf vier Hauptsäulen beruhe: Ressourcen, offizielle Entwicklungshilfe, kultureller und zwischenmenschlicher Austausch sowie die Vernetzung auf Regierungsebene. Er fügte hinzu, dass Südkorea plane, sich in diesen Bereichen auf eine spezifische Zusammenarbeit mit jedem der fünf Länder zu konzentrieren.

Ein hochrangiger Vertreter aus Südkorea betonte zudem, dass Zentralasien über eine junge und dynamische demografische Struktur verfüge. Der Beamte wies darauf hin, dass globale Mächte wie die USA und China versuchen, ihre Bindungen zur Region zu stärken, und erklärte: „Es gibt jedoch Bedenken, dass diese Länder zeitweise unter Druck hinsichtlich Investitionen und Unterstützung stehen oder, um es deutlicher auszudrücken, mit einer neuen Form des Imperialismus konfrontiert sind.“