Kältewelle in den USA: Leguane fallen vom Himmel

Die heftige Kältewelle im US-Bundesstaat Florida hat dazu geführt, dass Leguane erfroren von den Bäumen fielen. Während eine vorübergehende Genehmigung zum Einsammeln der hunderte bewegungslosen Tiere erteilt wurde, warnten die Behörden die Bürger angesichts des hohen Aufkommens: „Bringen Sie keine weiteren Tiere mehr.“

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Die extrem kalten Temperaturen, die in den gesamten USA zu spüren sind, haben auch Florida erreicht. Die an ein warmes Klima gewöhnten Grünen Leguane fielen aufgrund der niedrigen Temperaturen erfroren von den Bäumen und blieben für längere Zeit bewegungslos liegen.

VORÜBERGEHENDE SAMMELGENEHMIGUNG

Die Florida Fish and Wildlife Conservation Commission (FWC) erteilte den Bürgern nach dem Frostereignis eine zweitägige Genehmigung, die Leguane einzusammeln. Nach Ablauf dieser Frist wurde für die gefundenen Tiere eine Genehmigung zur „humanen Tötung“ erteilt. Die staatlichen Behörden betonten, dass die betreffende Art in Florida als invasiv gilt und dem Ökosystem schadet.

WARNUNG AN DIE BÜRGER

Die Behörden riefen dazu auf, die gefrorenen Leguane direkt bei der FWC abzugeben, ohne zu versuchen, sie aufzuwärmen. Während des Genehmigungszeitraums wurden in der Region mehr als 1000 Leguane von der Bevölkerung eingesammelt und den Behörden übergeben.

BEHÖRDEN: „BRINGEN SIE KEINE WEITEREN TIERE MEHR“

Nachdem die Zahl der abgegebenen Tiere stark angestiegen war, warnten die Behörden davor, weitere Tiere zu bringen. Es wurde mitgeteilt, dass die eingesammelten Leguane im Rahmen der Umwelt- und Tierschutzbestimmungen auf humane Weise eingeschläfert werden.