„Kairos“-Rakete der Firma Space One Co. nach dem Start explodiert
In Japan ist die „Kairos“-Rakete der Firma Space One Co., die einen staatlichen Satelliten transportierte, kurz nach dem Start explodiert.
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Die Firma Space One Co. startete die „Kairos“-Rakete um 11:01 Uhr Ortszeit vom Kii Space Center in der Region Kushimoto in der südöstlichen Präfektur Wakayama.
Die 18 Meter lange Rakete explodierte 5 Sekunden nach dem Start in der Luft.
Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt, jedoch wurden aufgrund des nach der Explosion ausgebrochenen Feuers Feuerwehrteams in das Gebiet entsandt.
MISSION AUSGESETZT
In einer Erklärung des Unternehmens wurde mitgeteilt, dass versucht werde, die Ursache der Fehlfunktion beim Raketenstart zu ermitteln, und dass die „Mission ausgesetzt“ wurde.
Nach Angaben des Kabinettszentrums für Satellitenaufklärung war berichtet worden, dass der Satellit in der Fracht der Rakete „zur Überwachung militärischer Einrichtungen in Nordkorea genutzt werden könnte“.
Laut der offiziellen Nachrichtenagentur Kyodo wäre Space One bei einem erfolgreichen Start das erste japanische Privatunternehmen gewesen, das einen Satelliten in die Umlaufbahn gebracht hätte.
Das 2018 von Canon Electronics Inc, IHI Aerospace Co, Shimizu Corp. und der Entwicklungsbank von Japan gegründete Unternehmen plant, bis in die 2030er Jahre jährlich 30 Raketen ins All zu schicken.
Space One zielt darauf ab, Weltraumdienste durch kostengünstige Raketenstartdienste zu kommerzialisieren.