Kamala Harris' Vizepräsidentschaftskandidat steht fest

Es wurde bekannt gegeben, dass der Gouverneur von Minnesota, Tim Walz, einer der Vizepräsidentschaftskandidaten von Kamala Harris, der Kandidatin der Demokratischen Partei für die US-Präsidentschaftswahl, sein wird.

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Bei den US-Präsidentschaftswahlen im November steht nun der Vizepräsidentschaftskandidat der Demokratischen Partei und ihrer Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris fest. Sollte Harris zur Präsidentin gewählt werden, wird Tim Walz, der Gouverneur von Minnesota, ihr Vizepräsident. Harris und Walz werden bei einer gemeinsamen Kundgebung in Philadelphia erstmals gemeinsam auftreten.

Die US-Vizepräsidentin und demokratische Präsidentschaftskandidatin für 2024, Kamala Harris, hat den Gouverneur von Minnesota, Tim Walz, als ihren Vizepräsidentschaftskandidaten ausgewählt. Bevor Walz 2018 zum Gouverneur von Minnesota gewählt wurde, vertrat er die Demokratische Partei 12 Jahre lang im US-Kongress.

'WIR WERDEN DIESES LAND VEREINEN UND GEWINNEN'

Harris gab die Nominierung von Walz als Vizepräsidentschaftskandidaten über ein Video eines Telefonats bekannt, das sie auf ihrem X-Account teilte. Harris veröffentlichte das Video mit der Notiz: „Wir werden dieses Land vereinen und gewinnen.“

Walz, der während einer Spendenveranstaltung über den republikanischen Kandidaten Donald Trump sagte: „Er ist einfach ein seltsamer, wunderlicher Mann“, löste mit seiner Bezeichnung von Trump und JD Vance als „seltsam“ (weird) ein breites Echo in den sozialen Medien aus, das von vielen Demokraten, einschließlich Harris, aufgegriffen wurde.

Walz diente über 20 Jahre lang in der US-Nationalgarde und arbeitete zudem als Highschool-Lehrer sowie als Assistenz-Footballtrainer. Aufgrund seiner bodenständigen Art wird Walz als eine Persönlichkeit angesehen, die auch für unabhängige und konservative Wähler attraktiv sein könnte.

Kommentaren und Analysen in den US-Medien zufolge verdeutlicht die Nominierung von Walz zum Vizepräsidentschaftskandidaten „die Macht der sozialen Medien.“

Während Walz in den vergangenen Wochen bei der Suche nach einem Vizepräsidentschaftskandidaten zunächst nicht in der engeren Auswahl stand, wurde er durch seine „amüsante“ Kritik an den Republikanern in den sozialen Medien zu einem Phänomen und rückte durch die öffentliche Aufmerksamkeit schließlich in die Position des Vizepräsidentschaftskandidaten.