Klare Botschaft von Kaani an Netanjahu nach langem Schweigen

Der iranische General İsmail Kaani, der zuletzt durch Spionage- und Attentatsvorwürfe für Aufsehen sorgte, hat sein Schweigen gebrochen und betont, dass die regionalen Pläne Israels gescheitert seien.

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Der Kommandeur der Quds-Einheit der iranischen Revolutionsgarden, İsmail Kaani, hat sich erstmals nach den gegen ihn erhobenen Spionage- und Attentatsvorwürfen öffentlich geäußert. Berichten iranischer Medien zufolge teilte Kaani seine Erklärung über ein auf seinen Namen lautendes Konto auf der in den USA ansässigen Plattform X mit.

In seiner Erklärung behauptete Kaani, dass das Ziel des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu, die Sicherheitszone auszuweiten, gescheitert sei. Kaani erklärte: „Der Kampf, den die Hisbollah im Norden und Ansarullah im Süden führen, hat alle Versprechen des Regimes gegenüber den Siedlern zunichtegemacht. Die Widerstandsfront ist nun in einem einzigen Zentrum vereint. Gewöhnen Sie sich an die neue Ordnung der Region.“

Die jüngste Operation der USA und Israels, bei der hochrangige iranische Militärbeamte ins Visier genommen wurden, sorgt im Land weiterhin für hitzige Debatten. Vor einigen Wochen wurde bekannt gegeben, dass bei einem Angriff, bei dem auch der oberste Führer des Iran, Ayatollah Ali Khamenei, ins Visier genommen wurde, 48 hochrangige Kommandeure ums Leben kamen. Dass Kaani als Einziger diesen Angriff überlebte, sorgte für Aufmerksamkeit.

Kaani, von dem bekannt ist, dass er bereits zuvor in letzter Minute verschiedenen Attentatsversuchen entkommen ist, hatte das Gebäude, das vor der Operation, bei der Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah ums Leben kam, angegriffen wurde, kurz zuvor verlassen und überlebte so. Zudem wurde berichtet, dass er auch bei dem Angriff auf ein Gebäude, in dem sich hochrangige Militärbeamte während des „12-Tage-Krieges“ im Juni versammelt hatten, das Gebäude kurz vor dem Einschlag verlassen hatte. Obwohl all diese Entwicklungen in der Öffentlichkeit Fragen aufwerfen, wurden offiziell keine Anschuldigungen gegen Kaani erhoben.