Kolumbien bricht Beziehungen zu Israel ab: 'Wenn Palästina stirbt, stirbt die Menschheit'

Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro hat den israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu als 'Völkermörder' bezeichnet und angekündigt, die diplomatischen Beziehungen zu Israel abzubrechen.

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Bei einer Rede auf der 1.-Mai-Kundgebung in der Hauptstadt Bogotá kündigte der kolumbianische Präsident Gustavo Petro an, dass man die diplomatischen Beziehungen zu Israel abbrechen werde.

Petro erklärte: "Morgen (Donnerstag) werden die diplomatischen Beziehungen zum Staat Israel abgebrochen... weil sie einen völkermörderischen Präsidenten haben".

Vor Tausenden von Anhängern betonte Petro, dass er "einen Völkermord, die Vernichtung eines ganzen Volkes" nicht akzeptieren könne.

Unter dem Applaus der Menge, die Transparente zur Unterstützung Palästinas trug, sagte Petro: "Wenn Palästina stirbt, stirbt die Menschheit".

Die Regierung in Tel Aviv reagierte auf die Äußerungen des kolumbianischen Präsidenten und bezeichnete Petro als "antisemitisch und voller Hass".