Konflikt in Pakistan: 12 Soldaten getötet

Bei einem Angriff auf einen Militärkonvoi in der pakistanischen Provinz Süd-Wasiristan kam es zu Gefechten, bei denen 12 Soldaten ums Leben kamen und 13 Terroristen getötet wurden.

İHA

In der bergigen Region Badar in der pakistanischen Provinz Süd-Wasiristan an der Grenze zu Afghanistan wurde ein Militärkonvoi während der Fahrt angegriffen.

In einer Erklärung des pakistanischen Militärs wurde mitgeteilt, dass es infolge eines Hinterhalts durch Terroristen zu heftigen Gefechten gekommen sei. Die Behörden gaben bekannt, dass bei den Zusammenstößen 12 Soldaten ihr Leben verloren, 13 Terroristen getötet wurden und mindestens 4 Personen verletzt wurden.

Das pakistanische Militär teilte zudem mit, dass bei einer weiteren Operation am heutigen Tag in der Region Bajaur in der Provinz Khyber Pakhtunkhwa Razzien gegen Terroristenverstecke durchgeführt wurden. Dabei seien 22 weitere Terroristen neutralisiert worden.

Die pakistanische Regierung machte die Gruppe Tehreek-e-Taliban Pakistan (TTP), auch bekannt als Pakistanische Taliban, für den Angriff verantwortlich. In der Erklärung der Behörden wurde behauptet, dass die TTP mit Unterstützung Indiens von der Taliban-Regierung in Afghanistan beherbergt werde.

In der Stellungnahme des pakistanischen Militärs zu dem Vorfall hieß es: "Pakistan erwartet von der afghanischen Regierung, dass sie ihren Verpflichtungen nachkommt und nicht zulässt, dass ihr Territorium für terroristische Aktivitäten gegen Pakistan genutzt wird."

Behördenvertreter aus Afghanistan und Indien wiesen die Anschuldigungen zurück. In einer späteren Erklärung bekannte sich die TTP zu dem Angriff.