Konflikt zwischen Hisbollah und Israel hält an: Spannungen eskalieren

Die gegenseitigen Angriffe zwischen der Hisbollah und der israelischen Armee im Süden des Libanon setzen sich fort

AA

Israelische Streitkräfte und die Hisbollah setzen ihre gegenseitigen Angriffe fort, die seit Beginn des Krieges im Gazastreifen am 8. Oktober 2023 andauern. Die israelische Armee gab in einer Mitteilung bekannt, Ziele der Hisbollah im Süden des Libanon angegriffen zu haben, während die Hisbollah ihrerseits erklärte, militärische Einrichtungen der israelischen Armee ins Visier genommen zu haben.

In einer Erklärung der israelischen Armee auf der Plattform X wurde mitgeteilt, dass Kampfflugzeuge auf Anweisung des Militärgeheimdienstes (AMAN) eine Waffenproduktionsstätte der Hisbollah in der Region Coya bei der Stadt Tyrus im Süden des Libanon angegriffen hätten.

In der Erklärung wurde zudem berichtet, dass Luftangriffe auf das Kommandozentrum und militärische Gebäude der Organisation in den Regionen Nabatieh, Mansouri und Kafr Kila durchgeführt wurden.

Weiter hieß es, dass das Eindringen mehrerer unbemannter Luftfahrzeuge aus dem Libanon in die Region Obergaliläa im Norden Israels festgestellt wurde. Einige dieser Drohnen seien abgefangen worden, während die übrigen in der Nähe der Siedlung Kibbutz Amiad abgestürzt seien, ohne Verletzte zu verursachen.

Die Hisbollah erklärte ihrerseits, sie habe das Reservehauptquartier des Nordkorps der israelischen Armee, die Reservebasis der Galiläa-Division sowie Logistikdepots in Amiad mit Kamikaze-Drohnen (UAV) angegriffen.

In der Erklärung wurde zudem festgehalten, dass eine Stellung mit israelischen Soldaten mit geeigneten Waffen direkt getroffen wurde und dass israelische Spionageausrüstung in einem Feld in der Region ebenfalls gezielt unter Beschuss genommen wurde.

Bei den Kämpfen zwischen der israelischen Armee und der Hisbollah, die seit dem 8. Oktober 2023 im Süden des Libanon andauern, sind 434 Hisbollah-Mitglieder ums Leben gekommen.