Kopftuch-Entscheidung in Frankreich: Unterstützung für Befürworter wird gestrichen

Die französische Region Île-de-France, zu der auch Paris gehört, hat beschlossen, die finanzielle Unterstützung für Basketballvereine einzustellen, die sich dafür aussprechen, dass Spielerinnen während der Spiele ein Kopftuch tragen dürfen.

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Wie das Netzwerk lokaler und regionaler Radiosender in Frankreich, France Bleu, berichtet, haben 69 Basketballvereine, davon 65 in der Region Île-de-France, vor wenigen Tagen einen Brief an den französischen Basketballverband (FBF) gesendet.

In dem Schreiben wurde der Verband aufgefordert, seine internen Statuten zu ändern und es Basketballspielerinnen zu gestatten, während der Spiele ein Kopftuch zu tragen. Daraufhin erklärte die Region Île-de-France, sie sei "dem Laizismus verpflichtet", und beschloss, die finanzielle Unterstützung für die betroffenen Basketballvereine in ihrer Region einzustellen.

KOPFTUCH WAR BEREITS VERBOTEN

Während der französische Fußballverband und der FBF das Tragen von Kopftüchern durch Sportlerinnen bei Wettkämpfen untersagen, erlaubt der französische Handballverband dies. 

Aufgrund des Kopftuchverbots können Basketballspielerinnen, die ein Kopftuch tragen, darunter auch Salimata Sylla, nicht an offiziellen Wettkämpfen teilnehmen. Für die im nächsten Jahr in Paris stattfindenden Olympischen Spiele wurde französischen Sportlerinnen das Tragen eines Kopftuchs untersagt.