Krankenhausbelegung in Gaza auf das Dreifache der Kapazität gestiegen: Zahl der Todesopfer übersteigt 17.000
In Gaza, wo die Zahl der Todesopfer durch israelische Angriffe auf 17.487 und die Zahl der Verletzten auf 46.480 gestiegen ist, hat die Auslastung der Krankenhäuser 262 Prozent erreicht. Die Zahl der Verletzten ist auf 46.480 angestiegen.
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Im Gazastreifen, wo Israel seine Angriffe seit dem 7. Oktober fortsetzt, ist die Zahl der Todesopfer in den letzten 24 Stunden um 310 auf 17.487 gestiegen. Der Sprecher des Gesundheitsministeriums in Gaza, Aschraf al-Qudra, informierte in einer Pressekonferenz über die seit 63 Tagen andauernden Angriffe Israels. Al-Qudra betonte, dass Israel in Schulen und Wohngebieten Massaker und Völkermord begehe, und merkte an, dass in den letzten 24 Stunden weitere 310 Palästinenser bei den Angriffen getötet wurden, womit die Gesamtzahl der Todesopfer auf 17.487 gestiegen sei.
ZAHL DER VERLETZTEN AUF 46.480 GESTIEGEN
Al-Qudra erklärte, dass nach den jüngsten Angriffen 558 Verletzte in die Krankenhäuser gebracht wurden und die Gesamtzahl der Verletzten auf 46.480 gestiegen ist. Er gab an, dass bisher 618 Personen, darunter 407 Verletzte und 211 Kranke, den Grenzübergang Rafah genutzt haben, um Gaza zu verlassen, und fügte hinzu, dass sie jeden Tag Dutzende Verletzte verlieren, da es in Gaza keine Behandlungsmöglichkeiten mehr gibt.
ISRAEL HAT 36 MEDIZINISCHE FACHKRÄFTE FESTGENOMMEN
Al-Qudra wies darauf hin, dass die israelischen Streitkräfte weiterhin 36 medizinische Fachkräfte festhalten, allen voran den Generaldirektor des Al-Schifa-Krankenhauses, Mohammed Abu Salmiya, und betonte, dass die Krankenhäuser aufgrund der Angriffe nicht mehr in der Lage seien, Gesundheitsdienste zu erbringen. Al-Qudra berichtete, dass das Gesundheitssystem im Süden katastrophale Ausmaße angenommen habe und die Auslastung der Krankenhäuser 262 Prozent erreicht habe.
MANGEL AN MEDIZINISCHEM MATERIAL UND ARZNEIMITTELN AUF DEM HÖHEPUNKT
Der Sprecher des Gesundheitsministeriums, al-Qudra, machte zudem auf die Engpässe in den noch funktionierenden Krankenhäusern in Gaza aufmerksam. Al-Qudra erklärte, dass in den Krankenhäusern keine Fixateure für Knochenbrüche, chirurgisches Material oder Medikamente für Verbrennungen mehr vorhanden seien und Blutkonserven ohne vorherige Tests übertragen würden, was eine ernsthafte Gefahr für Kranke und Verletzte darstelle.