Kreml erklärt, warum Trump keine Zölle gegen Russland verhängt hat

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärte, dass die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zölle Russland deshalb „nicht berührt“ hätten, weil der bilaterale Handel in einem schlechten Zustand sei.

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Kreml-Sprecher Peskow merkte an, dass Russland nicht von den neuen amerikanischen Zöllen betroffen sei, da der Handel zwischen Moskau und Washington keine nennenswerten Zahlen aufweise.

Peskow, der die neuen Zölle bewertete, die US-Präsident Trump für viele Länder eingeführt hat, erklärte das Fehlen Russlands auf dieser Liste mit dem sehr niedrigen Niveau des bilateralen Handels.

Peskow fügte hinzu, dass man es im Allgemeinen für sehr unwahrscheinlich halte, dass die neuen amerikanischen Zölle Russland zugutekommen würden.

Darüber hinaus wies Kreml-Sprecher Peskow darauf hin, dass die Weltwirtschaft emotional auf die neuen amerikanischen Zölle reagiere und sich in einer Phase der Turbulenzen befinde.

Während die von Donald Trump öffentlich bekannt gegebene Liste der neuen Zölle 185 Länder umfasst, war das Fehlen Russlands auf der Liste aufgefallen.

Die wichtigsten Punkte aus der Pressekonferenz von Sprecher Dmitri Peskow lauten wie folgt:

"Die russische Wirtschaft ist stark und entwickelt sich erfolgreich, doch im Umfeld der weltweiten Turbulenzen werden zusätzliche Maßnahmen erforderlich sein.

Für die kommenden Tage ist kein Telefonat zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und Donald Trump geplant, es steht nicht auf dem Programm.

Russland arbeitet derzeit daran, seine Beziehungen zu den USA wiederzubeleben.

Die Kontakte, die Putins Sonderbeauftragter Kirill Dmitrijew in Washington geknüpft hat, sind sehr wichtig und die Arbeit geht weiter."